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Neustadt Bau des Feuerwehrzentrums kommt gut voran
Aus der Region Region Hannover Neustadt Bau des Feuerwehrzentrums kommt gut voran
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16:31 29.07.2019
Besuch von der CDU: Ratsherr Heinz-Jürgen Richter (Von links), Ortsratsmitglied Jürgen Schart und der Landtagsabgeordnete Sebastian Lechner besichtigen gemeinsam mit Bauunternehmer Uwe Scharnhorst die Baustelle des neuen Feuerwehrzentrums. Quelle: Marleen Gaida
Neustadt

Die archäologischen Untersuchungen sind abgeschlossen, insgesamt 6000 Kubikmeter Mutterboden wurden abgetragen und an Landwirte des Neustädter Lands verschenkt. Jetzt hat die Firma Tief- und Straßenbau Scharnhorst damit begonnen, den Boden für das Fundament des neuen Feuerwehrzentrums Neustadt an der Bundesstraße 6 auszuheben und Rohre zu verlegen. Der CDU-Landtagsabgeordnete Sebastian Lechner hat sich am Montagvormittag mit den CDU-Kommunalpolitikern Heinz-Jürgen Richter und Jürgen Schart einen Eindruck von Neustadts Großbaustelle verschafft.

Eines der teuersten Bauprojekte der Stadt

„Es ist eines der größten Bauprojekte Neustadts“, sagt Lechner, der gerade aus seinem Sommerurlaub zurückgekehrt ist, beim Betreten der Baustelle. Der Neubau bedeute in doppelter Hinsicht eine Premiere für die Stadt: Zum einen sei es mit 30 Millionen Euro eines der teuersten Großprojekte der Stadt, zum anderen sei es das erste hier in öffentlich-privater Partnerschaft (ÖPP) errichtete Gebäude. „Das wesentliche Argument für die ÖPP war, dass es in die Hände eines Bauprofis gegeben wird, der viel Erfahrung in der Umsetzung von Großprojekten hat“, erläutert der Landtagsabgeordnete. Bei dem europaweit ausgeschriebenen Bauprojekt hatte sich das Bielefelder Bauunternehmen Goldbeck durchgesetzt, das zur Ausführung der Arbeiten auf lokale Unternehmen wie Scharnhorst zurückgreift.

Bau in öffentlich-privater Partnerschaft entlastet Verwaltung

Lechner betont, dass das ÖPP vor allem die Stadtverwaltung entlaste, da die Leitung und Durchführung eines solchen Bauvorhabens für eine Verwaltung sehr kosten- und zeitintensiv seien. Besonders der anhaltende Fachkräftemangel in der Baubranche erschwere es, Bauvorhaben zügig abzuwickeln. Allein bei der Stadtverwaltung seien momentan drei Bauingenieursstellen unbesetzt. Aber auch Uwe Scharnhorst kennt die Nachwuchssorgen. Ihm fehlen zurzeit zwei Auszubildende für den Straßenbau. Noch könne der Unternehmer aus Nöpke jedoch Großaufträge wie das Feuerwehrzentrum problemlos ausführen. Mit der Zusammenarbeit mit dem international agierenden Unternehmen Goldbeck zeigt er sich trotz anfänglicher Skepsis indes zufrieden. „Für mich als Unternehmer sind Bauvorhaben aus privater Hand wie hier nicht immer glücklich. Ich arbeite lieber für die Stadt auf Augenhöhe als für einen Global Player als kleines Licht“, sagt er. Und fügt hinzu: „Aber mit der Firma Goldbeck, die eine Niederlassung in Hannover hat, laufe die Zusammenarbeit bisher einwandfrei, betont der Tiefbauer.

Das neue Feuerwehrzentrum wird mit Einbindung der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) für die gesamte Region wichtig. Das Gebäude, das zwischen Nienburger Straße und B 6 im Norden der Kernstadt in den nächsten Monaten entstehen soll, umfasst insgesamt 8750 Quadratmeter. Die Stadt nutzt 5100 Quadratmeter für die eigenen Einrichtungen. Weithin sichtbar sein wird der 25 Meter hohe Schlauchturm des Gebäudes. Dieser soll künftig auch für Übungen genutzt werden. Im Zentrum sollen die Kernstadtfeuerwehr und die Stadtfeuerwehr mit ihren rund 1200 Ehrenamtlichen ihren Standort haben.

Im September 2020 soll das neue Gebäude dann in Betrieb genommen werden. Lechner ist sich sicher: „Aller Wahrscheinlichkeit nach können wir damit rechnen, dass es pünktlich fertig wird.“

Von Marleen Gaida

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