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Neustadt Becken soll Überschwemmungen verhindern
Aus der Region Region Hannover Neustadt Becken soll Überschwemmungen verhindern
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00:21 01.02.2019
Rund 400 Kubikmeter Wasser soll das neue Rückhaltebecken am Rand von Suttorf fassen können. Quelle: Kathrin Götze
Suttorf

Große Sandberge türmen sich am Suttorfer Ortseingang. Gegenüber der Einmündung Am Graseweg ist die Straßenbaufirma Gross dabei, ein mächtiges Regenrückhaltebecken anzulegen. Gut 440 Kubikmeter fasst die Grube, die sich mit Blick auf die Leine auch als hübscher Badeteich eignen würde. Doch die meiste Zeit soll das Becken trocken liegen, wie Jörn Kiehn berichtet, Polier auf der Baustelle.

„Das Becken wird nächste Woche mit Folie gegen Grundwassereinbruch gesichert“, schildert Kiehn. Dann bekommt es noch eine Bodenschicht, in die Rasen eingesät wird. Voll Wasser wird das neue Becken nur bei starkem Regen laufen. Es soll die Gräben ersetzen, die zuvor an etlichen Straßen Suttorfs die Entwässerungsfunktion übernommen haben. Wenn alles fertig ist, können auch weitere Straßen an das neue System angeschlossen werden, wie Ortsbürgermeister Wilhelm Wesemann sagt: „Dann hängt da der Teil des Dorfes bis zum Sportplatz dran.“

Rund 400 Kubikmeter Wasser soll das neue Rückhaltebecken am Rand von Suttorf fassen können. Quelle: Kathrin Götze

Das Becken gehört zur neuen Regenwasserkanalisation, das seit dem Sommer am Südrand des Dorfes im Bau ist. Das alte System war großteils selbst gebaut, in die Jahre gekommen und im entsprechend schlechten Zustand. Vielfach liefen am Straßenrand noch Grabenabschnitte, in die das Wasser laufen sollte. Auch Sicht der Stadtverwaltung konnten Betrieb und Unterhaltung „nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik nicht mehr gewährleistet werden“, wie es in der Drucksache zur Planung heißt.

Seit Sommer ist die Straße nun Baustelle, wird immer abschnittsweise mit neuen Rohren versehen, die in der Straßenmitte verlaufen. Damit ist klar, dass auch die Fahrbahn erneuert werden muss. bei dieser Gelegenheit wird sie gleich von vorher 3,75 Meter auf dann 4,75 Meter verbreitert, damit darauf auch Begegnungsverkehr stattfinden kann, ohne dass ein Wagen auf den Grünstreifen ausweichen muss. Mit Tiefborden und Schotterrasenflächen wird ein Straßenrand befestigt, die andere Seite bekommt eine Gossenanlage mit Straßenabläufen, durch die das Regenwasser abgeleitet wird. Auch die Bushaltestelle Am Graseweg wird schließlich barrierefrei ausgebaut und mit einem Unterstand versehen.

Für die Kanalarbeiten im Ort müssen Löcher zur Entwässerung gebohrt werden - der Lehmboden ist nicht leicht durchlässig. Quelle: Kathrin Götze

Ganz einfach sei der Untergrund nicht, berichtet Polier Kiehn noch. Das Grundwassers steht im Ort hoch, und unter der Straße liegt eine Tonschicht. Um die Baugruben zu entwässern, müssen die Bauarbeiter nun so genannte Bohrfilter einbauen, Entwässerungsschläuche, die in gebohrte Löcher eingesetzt werden. „In Kies oder Sand kann man dazu eine Spüllanze mit Wasserdruck verwenden, im Ton geht das nicht“, sagt Kiehn. Er hoffe, dass gegen Ostern alles fertig wird.

Von Kathrin Götze

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