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Neustadt Konzerte in Liebfrauen und dem Pius
Aus der Region Region Hannover Neustadt Konzerte in Liebfrauen und dem Pius
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00:17 26.12.2018
Die Liebfrauenkirche ist zum Konzert der New City Voices aus Neustadt und der Nameless Voices aus Bordenau gut besucht. Quelle: Mirko Bartels
Neustadt

Nicht nur weihnachtliche Klänge haben die Besucher beim Konzert zweier Chöre in der Liebfrauenkirche gehört. Die New City Voices und der Bordenauer Chor Nameless Voices hatten bei ihren Auftritten am Sonnabend in der festlich beleuchteten Kirche auch andere Stücke auf der Liste. „Das Konzert läuft ja unter dem Motto „Christmas and More“. Wir haben uns für „More“ entschieden“, klärte Chorleiter Andre Sitnov die Besucher der gut gefüllten Kirche auf, bevor er mit den Nameless Voices in den zweiten Teil des Konzertes startete. Mit Stücken wie Amazing Grace, Go tell it on the mountain und Joy to the world begeisterten die Bordenauer das Publikum und erhielten wohlverdienten Beifall für ihre Leistung.

Die New City Voices hatten den Anfang gemacht. Die in beiden Neustädter Kirchengemeinden Liebfrauen und Johannes beheimateten Sänger begleiten die regelmäßigen Gospelgottesdienste als liturgischer Chor. Die Gruppe ist aus einem Gospel-Projekt des Kirchenkreises entstanden und gilt bei den Gemeindemitgliedern als sichere Bank für gute Musik. Diesem Anspruch kamen die 13 Künstler wieder nach: Angeleitet von Sängerin und Chorleiterin Leoni Jael zeigten die Akteure unter dem großen Weihnachtsbaum, was in ihnen steckt. Die dynamische Chorleiterin animierte auch die gut 200 Besucher der Innenstadtkirche es den Sängern gleichzutun, gemeinsam mit dem Chor bei einigen Liedern zu singen und zu klatschen. Nicht nur am Ende des Auftritts gab es für die Darbietung jede Menge Applaus von den Gästen.

Ganz im Sinne der kommenden Festtage spielte die Neustädter Brass Band „Crazy Horns“ in der Weinwirtschaft Pius. Die siebenköpfige Formation hatte ausschließlich Weihnachtslieder auf den Notenständern. „Wir haben uns vor zehn Jahren quasi zu zum Fest gegründet“ sagen Jan Hasenbank und Steffen Hauck, beide Mitbegründer der Band. Daran wollten sie mit diesem Konzert erinnern.

Entstanden aus Mitgliedern der Spielmannszüge Wölper Löwen und Leinegarde, die sich zu einem gemeinsamen Konzert getroffen hatten, spielen die Musiker heute Stücke von Pop bis Latin bei Auftritten quer durch die Republik. „Eben alles was gute Laune macht“ sagt Hauck. Einen besonderen Auftritt hatte die Band bereits am Nachmittag hingelegt: Die Musiker waren mit dem Interregio nach Bremen gefahren, hatten ihre Instrumente im Fahrradabteil aufgebaut und die Fahrgäste mit ihrer Musik überrascht.

Die Luft war deshalb aber noch lange nicht raus: In der voll besetzten Weinwirtschaft ließen es die Horns gut eine Stunde lang richtig krachen, sorgten mit ihren Interpretationen bekannter Weihnachtslieder auf Trompete, Posaune, Tuba und Schlagzeug für gute Laune bei den Gästen und bekamen viel Beifall für ihren Auftritt. Wer den Auftritt verpasst hatte, hat am Sonntag gleich noch eine Chance: Zum vierten Advent spielen die „Crazy Horns“ um 16.30 Uhr auf dem Neustädter Weihnachtsmarkt.

Von Mirko Bartels

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