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Neustadt Neues Baugebiet für Helstorf in Planung
Aus der Region Region Hannover Neustadt Neues Baugebiet für Helstorf in Planung
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15:41 28.01.2019
Das neue Baugebiet schließt sich an die Bebauung Zum Obstgarten an. Rechts im Hintergrund sind Schule und Kindergarten zu erahnen. Quelle: Kathrin Götze
Helstorf

Ein Baugebiet wird umgearbeitet: 85 Bauplätze für Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser sollten der Planung aus dem Jahr 2000 zufolge einmal auf dem Acker an der Alten Heerstraße in Helstorf entstehen. Da erst jetzt die Nachbargebiete voll belegt sind, rollt die Stadt den damals bereits beschlossenen Plan noch einmal auf, um neue Bauplätze für das Dorf zu schaffen. Neue Bedingungen müssten berücksichtigt, neue Beschlüsse eingearbeitet werden, heißt es in einer Vorlage für den Rat.

Entwickler der Grundstücke ist die Niedersächsische Landesgesellschaft (NLG), ein gemeinnütziges Unternehmen, das jeweils anteilig dem Land Niedersachsen sowie Landkreisen, Städten und Gemeinden gehört. In Vorgesprächen haben Stadtverwaltung, Ortsrat und Entwicklungsgesellschaft sich geeinigt, den freien Acker zwischen Zum Obstgarten und Hohes Ufer weiter etappenweise zu entwickeln. Zunächst sollen deshalb 28 Bauplätze für Einfamilienhäuser sowie zwei für Mehrfamilienhäuser angeboten werden. „Einen Investor müssen wir noch suchen“, sagt Ortsbürgermeisterin Silvia Luft.

Das sollte nicht zu schwer fallen; auf einer Liste hat die Ortsbürgermeisterin schon diverse Interessenten für die Einzelhäuser vermerkt. Und Bedarf an Wohnungen bestehe im Dorf auch: „da gibt es ältere Leute, die nicht mehr ein ganzes Haus unterhalten wollen –und es gibt eine Menge Bundeswehr-Offiziere, die immer für einige Jahre eine Pendlerwohnung brauchen“, sagt Luft. Dafür fehle es im Dorf an Angeboten, einzelne der Militärs aus der nahen Wilhelmstein-Kaserne fahren täglich bis Wunstorf oder weiter. „Die Wohnhäuser in der Kaserne sind ja für die jüngeren Soldaten gedacht, dort sollte eigentlich niemand über 25 Jahren wohnen“, sagt Luft.

Nach Ratsbeschluss soll in neuen Baugebieten auch immer sozialer Wohnungsbau vorgesehen werden, soweit möglich. Das scheint den Planern hier angebracht, weil wichtige Infrastruktureinrichtungen wie Einkaufsmarkt, Kindergarten und Schule sowie die zentrale Bushaltestelle in unmittelbarer Nähe liegen. Etwa acht Wohnungen könnten demnach mit Förderung gebaut und an Bewohner mit Wohnberechtigungsschein vermietet werden.

Mit dem genannten Angebot an Häusern kann sich aus ihrer Sicht eine gute Mischung an Bewohnern ergeben, sagt die Ortsbürgermeisterin. Grundschule und Kindergarten schließen sich im Nordwesten an das neue Baugebiet an, dort solle auf jeden Fall eine Wegverbindung geschaffen werden. Das Gebiet soll dörflich und naturnah gestaltet werden, dennoch wird ein Ausgleich für den versiegelten Boden fällig. Dieser soll auf einem 6000-Quadratmeter-Grundstück der NLG bei Laderholz realisiert werden, das von der Intensivackerfläche zur Mähwiese umgewidmet wird.

Der Plan wird zunächst am 27. Februar im Ortsrat Helstorf beraten, am 11. März dann im Stadtentwicklungsausschuss. Den Beschluss kann der Verwaltungsausschuss am 18. März fällen.

Von Kathrin Götze

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