Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Neustadt Tschernobyl-Familie sucht noch Gasteltern
Aus der Region Region Hannover Neustadt Tschernobyl-Familie sucht noch Gasteltern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:21 27.11.2018
Gäste aus Tschernobyl am Steinhuder Meer. Quelle: Privat
Neustadt

Die Planung für die Tschernobylferienaktion im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf für 2019 laufen – derzeit fehlen noch Gasteltern für zwei Schulkinder im Alter von acht bis 12 Jahren, sowie für eine Mutter mit Kleinkind. Die 27. Ferienaktion läuft vom 5. Juni bis 3. Juli.

Die große Tschernobyl-Familie brauche dringend Verstärkung und Nachwuchs, sagt Elisabeth Gülich vom Leitungsteam der Ferienaktion. Denn während die Reaktorkatastrophe im Jahr 1986 für viele Menschen längst Geschichte ist, leiden die Bewohner der strahlenbelasteten Gebiete noch immer an den Folgen des Kraftwerkunfalls. Deshalb sei die Hilfe für Kinder, die in den verstrahlten Regionen im Gebiet Gomel/Weißrussland leben, heute genau so nötig wie in den vergangenen Jahren, sagt die Pastorin im Ruhestand.

Die Kinder stärken in diesen vier Urlaubswochen nachweislich ihre Abwehrkräfte, stabilisieren ihre Gesundheit und erhalten einen nachhaltigen Eindruck vom Leben in ihren Gastfamilien im Neustädter und Wunstorfer Land. So seien im Laufe der vergangenen 26 Jahre freundschaftliche Beziehungen zwischen weißrussischen und deutschen Menschen entstanden, erzählt Gülich.

Eins macht ihr aber Sorgen: Die Zahl der Gastfamilien sei von Jahr zu Jahr stark zurückgegangen. Deshalb habe es im Jahr 2018 erstmals nur zwei Flugtermine für die Gäste aus Gomel gegeben, statt bisher drei oder vier. Man wünsche sich nun einfach mehr Verstärkung für die Tschernobylfamilie Neustadt-Wunstorf.

Für weitere Informationen und eine Anmeldung stehen Ute Dubbels unter Telefon (05072) 1469, Elisabeth Gülich unter Telefon (05036) 925630, Ingelore Knigge unter Telefon (05032) 1090 und Ingrid Völker unter Telefon (05032) 3285 zur Verfügung.

Von Mirko Bartels

Viel schneller kann man oft ohnehin nicht fahren: Ab sofort gilt auf der Herzog-Erich-Allee Tempo 30. Grund sind schwere Schäden, es besteht Rutschgefahr. Eine Sanierung ist fürs nächste Jahr geplant.

30.11.2018

Noch ein Bürgermeisterkandidat steht fest: Für die FDP tritt der Vorsitzende Arne Wotrubez um den Posten des Stadtoberhaupts an. Der 44-jährige Diplomingenieur hat Führungserfahrung zu bieten.

26.11.2018

In Garbsen sorgt seit Freitag eine sogenannte Bike-Flash-Anlage für mehr Sicherheit. Die UWG fordert jetzt das Warnsystem auch für kritische Kreuzungen in Neustadt.

29.11.2018