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Neustadt Wotrubez ist Bürgermeisterkandidat der FDP
Aus der Region Region Hannover Neustadt Wotrubez ist Bürgermeisterkandidat der FDP
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17:36 26.11.2018
Arne Wotrubez (FDP) will die Stadtentwicklung vorantreiben. Quelle: Kathrin Götze
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Neustadt

An seinem Bekanntheitsgrad muss er noch arbeiten, das ist Arne Wotrubez klar. Der 44-jährige Diplomingenieur der Verfahrenstechnik wirft als inzwischen fünfter Kandidat für das Bürgermeisteramt seinen Hut in den Ring. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und ist leitet ehrenamtlich den Stadtverband der FDP. Auch bei Wacker Neustadt sitzt er im Vorstand, hat von dort aus den Jugendförderverein Neustädter Land ins Leben gerufen, in dem fünf Vereine aus dem Neustädter Land zusammen arbeiten. Mit ihm hatte sich Franz-Josef Kaup aus Otternhagen um die Kandidatur für die Liberalen beworben. Nun zog Kaup zurück, um dem Jüngeren den Vorzug zu lassen.

„Wenn man hier einiges bewegen will, ist es wohl auch besser, die Möglichkeit für eine zweite Amtszeit zu haben“, meint Wotrubez. Er sei ein Freund von klaren Worten und bemühe sich, geradlinig zu bleiben, sagt Wotrubez über sich selbst. Er ist in mehreren großen Unternehmen im Vertrieb tätig gewesen, hat dabei vielfach auch Personalverantwortung getragen. In Krisensitzungen die Lage zu ergründen und Struktur in die Vorgänge zu bringen, liege ihm besonders gut. „Prinzipien sind unbedingt wichtig, ich stehe auch zu Fehlern.“

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Es sei wichtig, als Bürgermeister die Macht im wohlverstandenen Sinne zu nutzen, die der Wähler übertragen hat. „Wenn zum Beispiel im Rathaus Keller schimmeln, dann haut man auf den Tisch und setzt alles in Bewegung, damit diese Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter abgestellt werden“, meint er. Und wenn es dennoch länger dauert? „Demokratie muss sein, aber man muss eine Vision haben und kann es nicht allen recht machen.“

Es sei wichtig, einen zielführenden Entwicklungsplan für die Stadt zu haben. Dazu gehört für Wotrubez auch, die Dörfer zu stärken. Entwicklung müsse sein. Als Bürgermeister würde gemeinsam mit der Landesschulbehörde einen langfristigen Schulentwicklungsplan aufstellen, sagt Wotrubez. „Die Eltern sollen Planungssicherheit haben.“

Für die Verwaltung wolle er weniger Fluktuation erreichen. „Wenn sie qualifiziertes und engagiertes Personal halten wollen, liegt das auch an der Führung“, sagt Wotrubez. Und: Berechenbarkeit sei wichtig. Die Stadt habe genügend Baustellen, etwa bei der Verkehrssituation. Seine Vision für die nächsten Jahre? „2025 bis -30 hat Neustadt durch einen Architektenwettbewerb eine entwickelte Innenstadt“. Man müsse sich mit Trends beschäftigen und erforschen, welche Geschäfte überhaupt noch nachgefragt sein werden. Und: „Neustadt muss lebenswert und familienfreundlich bleiben.“

In nächster Zeit will Wotrubez sich in Neustadt und den Dörfern vorstellen und mit den Bürgern ins Gespräch kommen, sagt er. „In diesem Wahlkampf und beim Bürgermeisteramt geht es nicht um die Partei, sondern um die Person“, sagt er, „man muss offen sein für gute Vorschläge.“

Von Kathrin Götze

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