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Neustadt Kirchenkreis dankt ehemaligen Vorständen
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13:50 25.01.2019
Ursula Wiebe wird nach 38 Jahren an ihrem 78. Geburtstag von ihrem Ehrenamt im Kirchenvorstand Schloß Ricklingen verabschiedet. Quelle: Carola Faber
Neustadt/Wunstorf

Nachdem die neu gewählten Kirchenvorstände ihre Arbeit aufgenommen haben, sind viele Ehrenamtliche aus den Kirchenvorständen ausgeschieden. Einige von ihnen haben bis zu 38 Jahren die Kirchenarbeit im evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf mitgeprägt. Am Donnerstagabend wurden sie mit einem besonderen Geschenk erfreut, denn bei der feierlichen Verabschiedung in der Liebfrauenkirche hörten sie ein Konzert mit der Schola unter der Leitung von Stifts- und Kreiskantorin Claudia Wortmann.

Während der feinfühlige gesungenen Kompositionen des Mittelalters bis zur Barockzeit konnten die Zuhörer noch einmal über ihre jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit nachdenken. In seinen Dankesworten lobte Superintendent Michael Hagen besonders die ungewöhnliche langjährige Tätigkeit einiger Ehrengäste. Dazu gehörte Ursula Wiebe aus Schloß Ricklingen, die dem Kirchenvorstand 38 angehörte. „Mit ihren Engel, der Pracht, dem vielen Gold und ihrer Geschichte ist mir die Barockkirche richtig ans Herz gewachsen“, sagt die 78-jährige, die weiter in der Gemeinde tätig sein wird, unter anderem als Lektorin.

Werner Nuttelmann gab nach 36 Jahren sein Amt ab. „Die Gemeinschaft in der Gemeinde und die vielen Gespräche , auch auf dem Friedhof, haben mir sehr viel bedeutet“, resümiert der Eilveser. Ebenfalls 36 Jahre lang begleitete Dorothee Warnecke die Geschicke der Kirchengemeinde in Landringhausen bis zur Fusion mit der Kirchengemeinde in Groß Munzel.

Dietmar Mus von der Liebfrauengemeinde in Neustadt gehört ebenfalls zu den ausscheidenden Ehrenamtlichen. Der Architekt wurde 1987 gebeten, im Kirchenvorstand mitzuwirken, ein neues Gemeindehaus zu bauen. So wurde er schon ein Jahr später besonders im Bauausschuss und im Kuratorium des Nicolaistifts aktiv. Das Gemeindehaus, bekannt als Haus der Kirche, wurde 1995 eingeweiht. Anschließend erfolgte die Renovierung der Liebfrauenkirche. Zusätzlich wurde Mus in den Friedhofsausschuss berufen, wurde schon bald der Vorsitzende. Zusammen mit dem Friedhofsgärtner brachte er die Erneuerung des Friedhofs mit zeitgemäßen Grabanlagen auf den Weg. „Die Gestaltung und Mitwirkung bei den Gottesdiensten war für mich immer ein Höhepunkt“, sagt Mus.

Von Carola Faber

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