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Neustadt Blitzer-Anhänger kommt im nächsten Jahr
Aus der Region Region Hannover Neustadt Blitzer-Anhänger kommt im nächsten Jahr
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14:37 26.12.2018
Transport als Anhänger, Aufstellung als Station: So soll Neustadts mobiles Blitzgerät aussehen. Quelle: Markus Kohler
Neustadt

Ein mobiles Blitzgerät im Anhänger-Format sollte eigentlich bereits in diesem Jahr helfen, Temposünder im Stadtgebiet zu bremsen. Doch die Mitarbeiter im städtischen Fachdienst Verkehr hätten bisher schlicht zu viel anderes zu tun gehabt, sagt die zuständige Dezernentin Annette Plein. Die Ausschreibung sei aber in Arbeit. Man habe sich entgegen ersten Plänen entschieden, ein Gerät zu kaufen, das Fahrzeuge in beiden Fahrtrichtungen überwachen kann.

Im vergangenen Jahr hatte übergangsweise die Region Hannover die Regie bei den Tempomessungen im Stadtgebiet übernommen. Dabei gab es insbesondere wegen der Bauarbeiten an der B-6-Leinebrücke und dem Umleitungsverkehr durch die Dörfer eine Menge neue Tempolimits. Und eine Menge Verstöße. In der Bilanz der Region steht Neustadt mit 200.588,37 Euro an dritter Stelle unter den Landkommunen, mehr Geld nahmen nur Garbsen (1,12 Millionen Euro) und Wunstorf (335.215,70 Euro) ein, die beide eine ganze Reihe stationäre Anlagen besitzen. Jeweils 60 Prozent der Einnahmen bleiben bei der Region, 40 Prozent gehen an die Kommunen.

Es gehe ihnen nicht ums Geld für die Stadt, versichern Politiker und Verwaltungsmitarbeiter regelmäßig. Deshalb hat sich die Stadt vorgenommen, vor jeder Messung zu veröffentlichen, wann und wo der mobile Blitzer steht. So hatte es vor Jahren auch die Stadt Garbsen gehandhabt, aber die Veröffentlichung wieder abgeschafft, weil angeblich nur dort angepasst gefahren wurde, wo der Blitzer stand.

Für Neustadt wird die Anschaffung einer eigenen Anlage notwendig, weil die Gemeinde Wennigsen eine Kooperation aufgekündigt hat: Neustadt durfte deren mobile Messanlage mit nutzen. Doch die Gemeinde kündigte bereits im Mai 2017 die Zusammenarbeit auf, die Region sprang ein. Auch für Januar und Februar sind nun schon Messtermine angekündigt, den genauen Ort gibt die Region aber nicht preis. Gemessen wird am 4., 16. und 28. Januar sowie am 7. und 28. Februar.

Mit dem Ende der B-6-Umleitung fallen nun einige Schwerpunkte weg, an denen die Tempolimits regelmäßig häufig überschritten wurden. Es bleiben aber genug übrig: Nahezu auf allen Ortsdurchfahrten der Dörfer sind Autofahrer regelmäßig zu schnell unterwegs. Auf stationäre Blitzanlagen konnten sich Rat und Verwaltung bisher noch nicht einigen, auch von Rotlicht-Blitzern raten die Fachleute ab. Der neue Anhänger soll zumindest gewährleisten, dass das Tempo nicht nur während der Arbeitszeiten der Verwaltungsmitarbeiter gemessen werden kann: Er ist diebstahl- und zerstörungssischer und arbeitet – einmal auf die Messstelle justiert – voll automatisch.

Von Kathrin Götze

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