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Neustadt Müll an der Windmühlenstraße zieht Ratten an 
Aus der Region Region Hannover Neustadt Müll an der Windmühlenstraße zieht Ratten an 
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00:27 08.04.2018
Eine tote Ratte liegt vor einem Altkleidercontainer an der Windmühlenstraße. Quelle: Privat
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Neustadt

 Wo Müll liegt, lassen Ratten und anderes Ungeziefer nicht lange auf sich warten. Immer wieder Ärgern sich Anwohner über wilden Müll, der vor einem Altkleidercontainer in der Windmühlenstraße landet. Jetzt tummeln sich in dem Abfall Ratten. Anwohner Kurt Melcher hat die ungeliebten Nagetiere nicht nur beobachtet, sondern auch ein totes Tier fotografiert. „Hier wird nicht nur gestorben, sondern auch prächtig gespeist“, sagt Melcher verärgert mit Blick auf den Abfall

Müllproblem besteht seit langem – Verwaltung muss untätig bleiben

Immer wieder laden Unbekannte illegal Müll auf dem Gelände vor dem Gebäude an der Windmühlenstraße 10-11 ab. Quelle: Privat

Schon im Februar hatte sich Melcher an die Stadtverwaltung gewandt, ohne Erfolg. Der Container steht auf Privatgelände, somit habe die Stadt keine Handhabe – es sei den von dem Grundstück gehe eine Gefährdung aus, etwa durch Ungeziefer, teilte Stadtsprecherin Pamela Klages damals mit. 

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Grundstückeigentümer  muss tätig werden

Der Punkt ist jetzt erreicht. „Rattenbefall ist eine Gefahr“, sagt Stefan Bark, Leiter des Bürgermeisterreferats. „Die Eigentümer werden jetzt angeschrieben.“ Es werde Sorge getragen, dass etwas passiert, verspricht Bark. Der Eigentümer hafte für sein Grundstück. Sollten die Mängel nicht innerhalb einer entsprechenden Frist beseitigt werden, würde die Stadtverwaltung kostenpflichtige Ersatzmaßnahmen androhen und gegebenenfalls umsetzen, so Bark weiter. 

Info:  Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass Schäden oder Ungezieferbefall auch über den sogenannten Mängelmelder anzeigen können. Der Melder ist im Internet  auf der städtischen Homepage und auch als App für Android- und Apple-Geräte verfügbar. Jede dort eingegangene Meldung wird erfasst, Nutzer können auch den Bearbeitungsstatus einsehen.

Von Benjamin Behrens

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