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Pattensen Der ganze Rat stimmt für das Jugendparlament
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18:24 26.12.2018
Beim Planspiel Pimp Your Town simulieren Jugendliche aus Pattensen eine Ratssitzung. Quelle: Torsten Lippelt
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Pattensen

Der Rat der Stadt Pattensen steht voll hinter der Einrichtung eines Jugendparlaments (Jupa). Der Beschluss für die von Politikern und Jugendlichen erarbeitete Satzung fiel in der jüngsten Ratssitzung einstimmig. Ebenfalls einhellig wurde entschieden, für das Jupa ein Budget von 1000 Euro in den Haushalt für 2019 einzustellen. Die Stadtverwaltung soll den Ratsmitgliedern regelmäßig über die Fortschritte zur Gründung des Jupa informieren.

Das Gremium soll 13 stimmberechtigte Mitglieder haben: Wahlberechtigt und wählbar sind Jugendliche, die im Wahljahr mindestens 14 Jahre alt sind, aber noch nicht das 21. Lebensjahr vollendet haben. Automatisch wahlberechtigt und wählbar ist jeder, der seinen Erstwohnsitz im Stadtgebiet von Pattensen hat. Wer andernorts wohnt, aber über seine Schule oder seinen Verein oder seinen Arbeitsplatz eng mit der Stadt verbunden ist, muss das belegen und sich ins Wählerverzeichnis eintragen lassen. Bürgermeisterin Ramona Schumann hatte im Zuge der Beratungen angekündigt, dass die erste Jupa-Wahl Anfang des kommenden Jahres stattfinden soll.

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Stellenplan findet letztlich auch Mehrheit

Der Stellenplan der Stadtverwaltung von Pattensen ist vom Rat letztlich mit Mehrheit als Bestandteil des Haushalts für 2019 beschlossen worden. Bürgermeisterin Schumann hatte während der Ratssitzung nochmals das Konzept der sogenannten Spiegelstellen erläutert. Dabei werden zwei Stellen für bis zu drei Jahren doppelt besetzt. Das sind Stellen im Sachgebiet Personal und im Sachgebiet Immobilienmanagement, deren derzeitige Inhaber in absehbarer Zeit in Ruhestand gehen.

Mit der Doppelbesetzung sollen die Nachfolger gründlich eingearbeitet werden. Dies sei gleichzeitig eine Maßnahme, um Personal zu binden und zum Wissenstransfer, sagte Schumann. Der Bereich solle nicht dauerhaft doppelt besetzt werden, versicherte sie. Nach der Übergabe würde die jeweils zweite Stelle ersatzlos gestrichen.

Außerdem warb die Bürgermeisterin für die Entfristung der Stelle des Wirtschaftsförderers. „Die Einrichtung der Stelle hat sich bewährt“, sagte sie und führte als Beispiele die Ausrichtung der Ausbildungsmesse, des Ausbilderfrühstücks sowie die Einwerbung von öffentlichen Fördermitteln an. Darüber, dass der Rat ihr zwar mit Mehrheit, aber nicht in allen Punkten einstimmig folgte, zeigte sich Schumann enttäuscht. „Wie kann man etwas dagegen haben?“, fragte sie nach der Abstimmung.

Von Kim Gallop

23.12.2018
23.12.2018
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