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Pattensen Spielplätze in Schulenburg: Zu viel Unkraut, zu wenig Spielgeräte
Aus der Region Region Hannover Pattensen Spielplätze in Schulenburg: Zu viel Unkraut, zu wenig Spielgeräte
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05:54 11.06.2019
Michael Wahl (von links) und Georg Thomas von der CDU, Mila Revink vom Jugendbeirat, Ortsbürgermeisterin Svenja Blume, Christian Möller und Stefanie Behrends von der CDU setzten sich für bessere Spielplätze in Pattensen ein. Quelle: Stephanie Zerm
Schulenburg

Weniger Unkraut, dafür mehr Spielgeräte und Sitzgelegenheiten: Das wünschen sich Kinder und Eltern für die drei Spielplätze in Schulenburg. Viele Familien waren am Sonnabendnachmittag zur Spielplatz-Offensive des CDU-Stadtverbands zum Eiscafé Blume gekommen. Dabei wollte die CDU von ihnen wissen, wie die Spielplätze im Ort verbessert werden können.

Ortsbürgermeisterin Svenja Blume (links) diskutiert mit Dennis und Vanessa Felske und ihren Kindern darüber, was auf den Schulenburger Spielplätzen verbessert werden könnte. Quelle: Stephanie Zerm

Aus Sicht des Stadtverbands drohen die Spielplätze in Pattensen langsam zu verfallen. „Auf dem einen wird eine Rutsche abgebaut, auf einem anderen fehlen inzwischen fast alle Geräte – und Ersatz ist nicht in Sicht“, schreibt die CDU in ihrer Einladung zur sogenannten Spielplatz-Offensive in Schulenburg. Denn wegen des klammen Haushalts hat die Verwaltung defekte Spielgeräte zwar abgebaut, aber nicht mehr durch neue ersetzt.

In Koldingen und Pattensen-Mitte hatte die CDU bereits zu Anwohnerbefragungen eingeladen. „Das Thema Spielplätze bewegt viele Bürger“, sagte CDU-Ratsmitglied Georg Thomas. Der Stadtverband bekomme auch zwischen den Terminen vor Ort ein großes Feedback. „Viele Eltern schreiben uns, was sie sich für die Spielplätze wünschen.“

Ortsbürgermeisterin: „Sandfläche gleicht schon fast einer Wiese“

In Schulenburg bemängelten Kinder und Eltern die großen Mengen an Unkraut auf den Sandflächen. „Besonders schlimm ist es auf dem Spielplatz an der Fischbachstraße“, sagte Ortsbürgermeisterin Svenja Blume. Dort gleiche die Sandfläche fast schon einer Wiese.

Die Sandfläche auf dem Spielplatz an der Fischbachstraße ist so sehr mit Unkraut durchzogen, dass sie einer Wiese gleicht. Quelle: Stephanie Zerm

Die Spielplätze sind meistens leer

Sitzgelegenheiten für Eltern sind laut Blume abgebaut worden oder verwittert. „Früher haben viele Familien Picknick auf den Spielplatz Hohe Mark gemacht“, berichtete Mila Revink vom gerade neu gewählten Jugendparlament: „Heute ist der Spielplatz meistens leer.“ Die Kinder blieben nicht mehr lange, weil es kaum noch Spielgelegenheiten gebe. Das Spielhaus sei ersatzlos abgebaut worden und von den einstigen Sitzgelegenheiten sei nur noch eine vermooste Sitzgruppe geblieben, auf die sich niemand mehr setzen möge.

„Auch Spielgeräte für Kinder unter drei Jahren fehlen“, bemängelte Dennis Felske, der mit seiner Ehefrau Vanessa und ihren vier Kindern im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren zu der Befragung gekommen war. Für ältere Kinder wäre ein Bolzplatz wünschenswert.

Auch DRK-Kindergarten beteiligt sich an Spielplatz-Offensive

Der DRK-Kindergarten hatte sich ebenfalls an der Spielplatz-Offensive beteiligt und im Vorfeld zwei der drei Spielplätze getestet. Dabei wünschten sich die Kinder buntere und vor allem mehr Spielgeräte wie eine Netzschaukel, ein Trampolin, eine Reckstange oder eine Kletterwand.

„Ziel der CDU ist es, jedes Jahr einen festen Betrag zur Verbesserung der Spielplätze im Haushalt vorzuhalten“, sagte die stellvertretende CDU-Ortsverbandsvorsitzende Stefanie Behrends. „Damit könnte kontinuierlich etwas verbessert werden.“ Nach einer letzten Bürgerbefragung in Hüpede will die CDU nun eine Prioritätenliste mit den dringlichsten Verbesserungen erstellen. „Diese soll dann nach und nach abgearbeitet werden.“

Von Stephanie Zerm

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