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Ronnenberg Müllgebühren: Siedler schöpfen Hoffnung
Aus der Region Region Hannover Ronnenberg Müllgebühren: Siedler schöpfen Hoffnung
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18:32 09.11.2014
Von Kerstin Siegmund
Reiner Gehrke und Martina Schramm-Gehrke (Ronnenberg, von links), Wolfgang Dreyer (Wunstorf) und Joachim Bauer (Goltern) zeigen die HAZ von Sonnabend, in der auf das umstrittene Müllgebührensystem hingewiesen wird. Quelle: Reiner Gehrke
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„Das leidige Müllthema findet am Montag hoffentlich ein Ende.“ Diese Hoffnung äußerte die Ronnenbergerin Martina Schramm-Gehrke, Vorsitzende des Verbandes Wohneigentum in der Region Hannover, am Sonnabend bei der Herbstsitzung im Hotelrestaurant Öhlers. Am Sonnabend wurde in den Tageszeitungen über die Ankündigung von Regionspräsident Hauke Jagau berichtet, das umstrittene Müllgebührensystem ändern zu wollen. Jagau reagierte auf die große Unzufriedenheit der Bürger im Umland und in der Landeshauptstadt. Das bisherige System, das erst seit elf Monaten gilt, müsse optimiert werden.

Diese Ankündigung ruft beim Verband Wohneigentum, hervorgegangen aus den Siedlergemeinschaften unter anderem in Ronnenberg, Barsinghausen und Wunstorf, Genugtuung hervor. „Demnach sind unsere Einwände und Proteste ja doch nicht ungehört geblieben“, sagte Schramm-Gehrke. Ihr Verband hatte wegen des umstrittenen Müllgebührensystems auch eine Normenkontrollklage eingereicht. „Die Vorstände aus den Siedlergemeinschaften erwarten und fordern, dass nun endlich eine gerechte, für alle akzeptable Gebührenordnung verabschiedet wird. Hätten die Politiker die Einwände und Vorschläge der Bürger ernst genommen, dann wäre das Thema nicht so eskaliert und aha hätte sich jede Menge Ärger erspart“, sagte die Ronnenbergerin.

Sie habe sich im August noch einmal im Namen des Verbandes eingeschaltet. „Bei meiner Nachfrage bei Nachbarn stellte sich heraus, dass eigentlich alle Haushalte reichlich Müllsäcke übrig haben. Sogar Familien mit Kleinkindern kommen mit der berechneten Müllmenge aus“, sagte Schramm-Gehrke. Die Verbraucher seien zu Recht empört, dass die diesjährigen Restmüllsäcke nicht in das nächste Jahr übernommen werden können.

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