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Ronnenberg Hortkinder basteln Collagen zur Erinnerung
Aus der Region Region Hannover Ronnenberg Hortkinder basteln Collagen zur Erinnerung
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12:17 26.06.2018
Kristina Henze (hinten, Zweite von links) stellt mit den Kindern die Arbeiten vor. Quelle: privat
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Benthe

Der letzte Tag für zehn Kinder im Benther Hort Villa Kunterbunt ist ein besonderer gewesen: Hieß es doch Abschied nehmen von der schönen Zeit, die sie mit ihren Erzieherinnen Iris Ahrens, Andrea Becker, Sabine Köhler-Lewandowski und Gabi Schwarz-Murr verbracht haben. Denn nach den Ferien wechseln die Viertklässler in eine neue Schule.

Damit die Erinnerungen an die vielen Erlebnisse lange präsent bleiben, hat jedes der Mädchen und Jungen ein Bild aus vielen damit verbundenen Bildern und Gegenständen hergestellt, das sie sich nun zu Hause an die Wand hängen können. Die Malerin Kristina Henze vom Kunstraum Benther Berg, der im selben Haus untergebracht ist, hat dafür Fotografien mit Benther Motiven, bedruckte Papiere und Bilder mitgebracht. Zerteilt, neu zusammengesetzt und übermalt wurden daraus bunte Collagen, in die sogar der Rahmen mit einbezogen werden konnte. Er wurde viel geschnippelt, gezeichnet und geklebt.

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„Die Technik der Collage zeigt den Kindern auf spielerische Weise den Sinn für Aufbau und Ordnung eines Bildes“, erklärt Kristina Henze. Die einzelnen Figuren wurden dazu auf dem Format solange hin- und hergeschoben, bis die Komposition stimmig ist. Erst dann wurden sie aufgeklebt. Der Nachmittag endete mit einem üppigen Abschiedsessen. Danach konnten die Kinder ihr kleines Kunstwerk den Eltern präsentieren.

Villa Kunterbunt und der Kunstraum Benther Berg teilen sich das alte Lehrerhaus in der Bergstrasse 3 seit 21 Jahren. Über die gute, kontinuierliche Zusammenarbeit zeigen sich die sieben Künstler des Vereins sehr erfreut. „Denn je früher das Interesse und Verständnis der Kinder an der Kunst mit ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen geweckt wird“, betont Kristina Henze, „umso aufgeschlossener und toleranter werden sie sich als Erwachsene der Sprache von Kunstwerken nähern.“

Von Uwe Kranz