Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Ronnenberg Polizei kontrolliert Elterntaxis vor Schule
Aus der Region Region Hannover Ronnenberg Polizei kontrolliert Elterntaxis vor Schule
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
11:23 06.09.2018
In der gesamten Region Hannover - wie hier vor der Albert-Schweitzer-Schule in Limmer - werden sogenannte Elterntaxis regelmäßig kontrolliert. Quelle: Archiv
Anzeige
Ronnenberg/Empelde

Die Polizei hat bei Kontrollen vor Schulen in Ronnenberg und Empelde immer wieder Verstöße gegen die Verkehrssicherheit festgestellt. Das teilte das Polizeikommissariat Ronnenberg jetzt mit. Unter anderem wurden am Mittwoch, 5. September, bei einer Kontrolle vor der Grundschule an der Barbarastraße zwei sogenannte „Elterntaxis“ kontrolliert, in denen die Kinder komplett ungesichert im Auto transportiert wurden. Gegen die Fahrzeugführer wurde in beiden Fällen ein Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten eingeleitet.

Bei fast allen Kontrollen in Ronnenberg und Empelde seien seit Ende der Sommerferien nicht richtig oder sogar gar nicht gesicherte Kinder in den Fahrzeugen der Eltern festgestellt worden, teilte die Polizei mit – und erinnerte noch einmal gezielt an die Straßenverkehrsordnung. Kinder bis zwölf Jahre oder einer Körpergröße von 1,50 Metern benötigen im Auto immer einen Kindersitz oder eine Sitzerhöhung. Fehlt diese Hilfe, dann liege auch dann eine Ordnungswidrigkeit vor, wenn die Kinder angeschnallt sind.

Anzeige

Bei einem Kind sei dann ein Verwarngeld in Höhe von 30 Euro fällig, bei mehreren Kindern koste es sogar 35 Euro. Sollte ein Kind nicht angeschnallt sein, müssten die Fahrzeugführer mit einem Bußgeld in Höhe von 60 Euro sowie einem Punkt beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg rechnen. Bei mehreren ungesicherten Kindern sind 70 Euro und ein Punkt fällig.

Die Polizei Ronnenberg appelliert an alle Eltern, auf die ordnungsgemäße Sicherung ihrer Kinder im Auto zu achten. Bei mangelnder Sicherung könne es schon bei kleineren Verkehrsunfällen zu schweren Verletzungen von Kindern kommen.

Von Björn Franz

Anzeige