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Ronnenberg Regionsvertreter zeigt Verständnis für Anwohnerprobleme
Aus der Region Region Hannover Ronnenberg Regionsvertreter zeigt Verständnis für Anwohnerprobleme
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00:15 21.05.2017
Von Uwe Kranz
Drik Thäle (l.) erläutert die Umbauplanungen der Region direkt an der Kreuzung. Quelle: KRANZ
Ihme-Roloven

Zum Treffpunkt kamen mit Dirk Thäle, Leiter Team Planung und Bau Verkehrsinfrastruktur, und seinem Mitarbeiter Ali Yilmaz zwei Vertrer der Region Hannover, die das geplante Vorhaben erläutern wollten. "Sie kennen sich hier viel besser aus", sagte Thäle zur Begründung, warum er sich gleich mehrere Verbesserungsvorschläge der Anwohner zur möglichen Umsetzung notierte. Der Bau der als Alltagsradweg bekanntgewordenen  Fahrradverbindung zwischen Ronnenberg und Devese macht die Umgestaltung an dieser Stelle notwendig.

Der Gedanke an einen Kreisel anstelle der Kreuzung, den Ortsbürgermeister Hans-Hermann Fricke noch vor Ankunft der Regionsvertreter in die Runde geworfen hatte, wurde mit diesen nicht mehr erörtert. Die Fachbereichsleiter der Stadt Ronnenberg, Wolfgang Zehler und Torsten Kölle, hatten ihr Unverständnis für diese Idee geäußert. Die Voraussetzungen dafür seien nicht mehr gegeben, wenn die Wettberger Straße auf der einen Seite zur Grundstückseinfahrt zurückgebaut würde, sagte Zehler. "Kontraproduktiv", nannte Kölle den Vorschlag sogar, wenn es darum gehe, Verkehrsströme künftig an Ihme vorbei in Richtung Bundesstraße 3 zu lenken.

Andere Anwohner hatten mit ihren Einwänden mehr Erfolg. Richard Gringeisen und Hans-Jürgen Wittek verwiesen auf die Probleme, als Linksabbieger ihre Grundstücke zu erreichen oder auf die Deveser Straße einzubiegen. Der Trick, dafür die Fußgängerampel zu betätigen, funktioniere nicht mehr, wenn diese weiter in Richtung Ronnenberg verlegt wird, wie es der Plan der Region aussagt, meinte Gringeisen. Thäle äußerte Verständnis und schlug eine Kontaktschleife in der Wettberger Straße vor, die die Fußgängerampel bei Bedarf auf Rotlicht umstellt und so die Ausfahrt ermöglicht. Dies habe sich andernorts bereits bewährt.

Zur sicheren Einfahrt in die Wettberger Straße soll die Verkehrsinsel in der Mitte der Deveser Straße um zwei Meter gekürzt werden. Dan sei genug Platzfür zwei Autos, die geschützt von der Insel auf die richtige Lücke im Gegenverkehr warten könnten, meinte Thäle.

Der Regionsvertreter erläuterte noch einmal den geplanten Radwegverlauf. Dazu wird die Bushaltestelle in Richtung Ronnenberg von der Deveser an die Wettberger Straße verlegt. Dafür und für die Verlegung des überweges über die Deveser Straße müssen im Kreuzungsbereich die Fuß- und Radwege erweitert werden. Eine Dreicksinsel, die den Rechtsabbiegestreifen in Richtung Ihme abgrenzt, wird entfernt.

Auch eine Verlängerung des Tempolimits in Richtung Devese bis über die Einmündung des folgenden Feldweges hinaus wollte Thäle prüfen lassen, um Radfahrer zu schützen, die eine Abkürzung nach Devese nutzen wollen. "Ich möchte, dass ganz viele Leute mit dem Fahrrad fahren", sagte er als Begründung.

In der folgenden Ortsratssitzung beurteilten Vertreter aller Parteien das Treffen mit den Regionsvertretern und deren Kooperationsbereitschaft als positiv.

Zwei Stelenfelder für das Doppeldorf

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Unterwegs auf dem Planwagen: Ortsbürgermeister Hans-Hermann Fricke (M.) führt die Diskussion. Quelle: KRANZ

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