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Ronnenberg Bau des Alltagsradweges beginnt Ende Juli in Devese
Aus der Region Region Hannover Ronnenberg Bau des Alltagsradweges beginnt Ende Juli in Devese
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18:37 26.07.2019
Die Kreuzung an der Ortseinfahrt von Ihme-Roloven soll von Oktober an umgestaltet werden. Quelle: Uwe Kranz
Ronnenberg/Devese

Wenn alles nach Plan verläuft, können Radfahrer Ende dieses Jahres zwischen zwei Verbindungen zwischen Ronnenberg und Devese wählen. Neben dem Loydbrunnenweg, der im Sprachgebrauch der Region Hannover als Freizeitradweg bezeichnet wird, soll dann auch der Alltagsradweg Vorrangnetzes für den Radverkehr in der Region entlang der Kreisstraßen 221 und 226 fertiggestellt sein. Die Arbeiten beginnen am Montag, 29. Juli.

Vom Ortsausgang Devese sollen die Arbeiten den neuen Radweg im nächsten halben Jahr in mehreren Bauabschnitten bis zum Sportplatz in Ronnenberg vorantreiben. Die Neubaustrecke hat mit rund 2,6 Kilometern in etwa die gleiche Länge wie der bereits vorhandene Freizeitradweg, was bei vielen Kritikern des Projektes auf vehementen Widerstand gestoßen ist.

Alltagsradweg kostet die Region 1 Million Euro

Nach Auskunft der Region gehören neben dem Neubau des Asphaltradwegs und der erforderlichen Anpassung der Entwässerung auch die Anschlüsse des Radwegs an das vorhandene Netz in Devese und Ronnenberg sowie die Anpassung der Querungshilfe in Devese zu den nötigen Arbeiten. Zusätzlich wird der Knotenpunkt Wettberger Straße/Deveser Straße/Ihmer Landstraße (K 221/K 226) an der Ortseinfahrt zu Ihme-Roloven umgestaltet. Im Rahmen dieses Bauabschnittes, der im Oktober in Angriff genommen werden soll, ist auch der barrierefreie Ausbau der Bushaltestelle und der gesamten Kreuzung in der Planung vorgesehen. Die Region Hannover rechnet mit Gesamtkosten in Höhe von rund 1 Million Euro.

Für die Verkehrsteilnehmer, die bis in den Dezember 2019 hinein mit Behindrungen auf dieser Strecke rechnen müssen, gibt es aber Entwarnung: Die zwischenzeitlich in Betracht gezogene Vollsperrung der Verbindung zwischen den Städten Ronnenberg und Hemmingen ist vom Tisch. Während der Arbeiten wird der Verkehr halbseitig mithilfe einer Ampelsteuerung an der Baustelle vorbeigeführt. Auch die Linienbusse der Regiobus können die Baustelle jederzeit passieren. Es kann jedoch wie im Individualverkehr ebenfalls zu längeren Fahrzeiten kommen. Informationen sind den Aushängen an den Haltestellen zu entnehmen.

Einleitend für den Bau des Radweges hatte die Region bereits zu Beginn es Jahres die Ihme-Brücke im Verlauf der Kreisstraße 226 verbreitern lassen. Außerdem wurden 34 Bäume gefällt. 

800 Kilometer Radweg sollen das Vorrangnetz bilden

Mit dem Vorrangnetz für den Alltagsradverkehr soll die Region Hannover mit einer Gesamtstreckenlänge von rund 800 Kilometern flächendeckend erschlossen werden. Ziel der Region ist es, die zentralen Orte der Städte und Gemeinden zu verbinden und auch über die Regionsgrenze hinaus Verbindungen in die benachbarten Landkreise zu schaffen. Neben Lückenschlüssen (Neubau) haben dabei vor allem der Ausbau (Breite, Belag) und die Führung bestehender Fahrradwege Vorrang.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unterstützt den Ausbau des Vorrangnetzes mit insgesamt 7,3 Millionen Euro. Das Geld stammt aus Mitteln der nationalen Klimaschutzinitiative bei einer Förderquote von 70 Prozent. Der Eigenanteil der Region Hannover als Bauherrin beläuft sich auf rund zwei Millionen Euro.

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Von Uwe Kranz

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