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Ronnenberg Spielplatz im Neddernholz wird endlich gebaut
Aus der Region Region Hannover Ronnenberg Spielplatz im Neddernholz wird endlich gebaut
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12:58 29.05.2019
Auf der bislang noch unbebauten Mittelinsel am Bonifatiusweg soll eine zentrale Begegnungsstätte mit Bänken und einer Bouleanlage entstehen. Quelle: Ingo Rodriguez
Hannover

Im Neubaugebiet Großes Neddernholz sollen in Kürze die von vielen Anwohnern schon seit etwa einem Jahr sehnlich erwarteten öffentlichen Grünanlagen und Aufenthaltsplätze gebaut werden. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, soll voraussichtlich im Sommer zunächst auf einem bisher unbebauten Grundstück zwischen der Hauptzufahrtsstraße Großes Neddernholz und der Straße Am Hellweg ein großer Spielplatz entstehen. Im Herbst soll dann im Zentrum des neuen Wohngebiets am Bonifatiusweg ein zentraler Aufenthaltsplatz als neue Quartiersmitte gestaltet werden – mit einem von Bäumen eingerahmten Weg, Sitzbänken und einer Bouleanlage.

Im Neubaugebiet Großes Neddernholz sollen die öffentlichen Grünanlagen in wenigen Wochen gebaut werden – erst ein Spielplatz im Nordosten, dann die Quartiersmitte im Zentrum. Quelle: Screenshot: Google Maps

Stadt begründet Verspätung mit fehlender Abrechnung

In jüngerer Vergangenheit hatte sich unter den Anwohnern des neuen Wohngebiets mit mehr als 100 bebauten Grundstücken wegen der bislang nicht gebauten Anlagen Unmut breit gemacht. Zuletzt hatte sich in einer Sitzung des zuständigen kommunalen Bauausschusses ein Bürger nach den Bauterminen erkundigt.

Dass sich der Beginn der ursprünglich für den vergangenen Sommer geplanten Bauarbeiten um etwa ein Jahr verzögert hat, kann der kommunale Fachdienstleiter Holger Spohr erklären: „Das ganze Projekt mit dem inzwischen fast fertig gestellten Straßenbegleitgrün und dem äußeren Grünzug um das Viertel hat sich etwas gezogen“, sagt Spohr. Es sei schwierig gewesen, geeignete Firmen mit vertretbaren Preisen zu finden. Außerdem habe es auch Verzögerungen bei der Abrechnung der Erschließungskosten gegeben, räumt der städtische Verwaltungsmitarbeiter ein. „Weil die Kosten für die Grünanlagen mit den Erschließungskosten haushaltstechnisch einen gemeinsamen Abrechnungsposten bilden, wussten wird also nicht genau, wie viel Geld uns noch zur Verfügung steht“, sagt Spohr.

Grundsätzlich sei die Finanzierung der Aufenthaltsbereiche aber durch eingesparte Kosten bei den Erschließungsarbeiten und Erlöse aus den Grundstücksverkäufen gesichert. Wegen der zunächst noch ausstehenden Abrechnung für den Bau der Straßen, Kanäle und Leitungen habe sich die Stadt aber trotzdem entschieden, Projekte mit weniger Dringlichkeit vorübergehend hinten anzustellen.

Bürger sind an Gestaltung des Spielplatzes beteiligt

Auf einer Freifläche am Hellweg wird im Sommer ein Spielplatz gebaut. Quelle: Ingo Rodriguez

Nun soll es aber endlich losgehen: „Für den Spielplatz sind der Entwurf und die Kosten durchgeplant, in Kürze werden die Arbeiten ausgeschrieben. Im Sommer soll der Bau beginnen“, sagt Verwaltungsmitarbeiterin Justyna Schmidt. An der Gestaltung der Spielfläche gegenüber des Margarethenkindergartens waren nach einem Aufruf der Stadt auch die Anwohner beteiligt.

Das Areal im Nordosten des Wohngebiets soll ein Treffpunkt für Kinder und Jugendliche werden. „Geplant sind eine Turmkletteranlage, ein karussellartiges Drehspiel, ein Sandspielbereich und eine Schaukelanlage mit Vogelnest-Element und Zweisitzer“, sagt die städtische Mitarbeiterin Schmidt. Ein in ersten Entwürfen geplantes Kleinspielfeld mit Minitoren sei von den Anwohnern schließlich doch mehrheitlich abgelehnt worden. „Vor allem von unmittelbar angrenzenden Grundstücksbesitzern“, sagt Schmidt.

Im Zentrum des neuen Wohngebiets soll am Bonifatiusweg ein von Bäumen eingerahmter Weg über einen Aufenthaltsplatz mit Sitzbänken und einer Boulebahn führen. Quelle: Entwurf: Stadt Gehrden (Archiv)

Unverändert sind die Pläne für die geplante Aufenthaltszone im Zentrum des Neubaugebietes geblieben. Dort wurde beim Straßenbau extra eine Freifläche ausgespart und von Wegen eingegrenzt. Der öffentlicher Platz mit Bäumen, Weg, Bänken und Bouleanlage soll künftig als Begegnungsstätte dienen.

Von Ingo Rodriguez

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