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Ronnenberg Graffiti-Kunst verschönert das Ortsbild
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11:50 05.09.2018
Am Trafo mit dem Wasserbüffel: Hendrik Albers (von links), Kristina Lenarz, Frank Glaubitz, Silvia Baxmann mit Tim, Gert Kuhnert und Tim Reinecke. Quelle: Georg Weber
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Vörie

Das Ortsbild in Vörie ist jetzt eine Spur bunter. Die graue Avacon-Trafostation an der Evestorfer Straße in Vörie wurde mithilfe von Graffiti-Bildern in einen farbenfrohen, kunstvollen Hingucker verwandelt. Neben der Dorflinie mit roten Dächern vor dem Deister zeigen die Motive einen Storch und einen Wasserbüffel.

Avacon-Kommunalreferent Frank Glaubitz und Ratsherr Hendrik Albers vom SPD-Ortsverein Ihme-Roloven, Linderte und Vörie hatten die Idee zu dieser Aufwertung des Dorfbildes. Die Mitglieder des Dorfvereins Vörie beteiligten sich an einem Ideenwettbewerb zur Findung von geeigneten Motiven. Der favorisierte Vorschlag wurde dann von professionellen Graffiti-Künstlern aus Potsdam, mit denen das Energieversorgungsunternehmen Avacon bereits über einen längeren Zeitraum erfolgreich zusammenarbeitet, umgesetzt. „Unser Unternehmen hat ein Programm aufgelegt, um triste Trafostationen mit Graffiti-Kunst als Beitrag zur Dorfverschönerung umzugestalten. Technische Funktion wird mit Kunst aufgewertet“, erklärt Glaubitz.

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Die Trafostation zeigt jetzt einen Storch, der über das Dorf fliegt. „Seit zwei Jahren brüten Störche in unserem Ort“, berichtet Silvia Baxmann vom Dorfverein Vörie, während ihr neunjähriger Sohn Tim das Motiv bewundert. Auf der anderen Seite des Trafos ist der Kopf eines Wasserbüffels zu sehen. „Storch und Wasserbüffel gehören als Sympathieträger zu unserem Dorf“, sagen die Mitglieder des Dorfvereines.

Ein weiteres Projekt zur Dorfverschönerung ist bereits geplant. Acht Kabelverteilerschränke können noch von den Mitgliedern des Vörier Dorfvereines mit ihren Kindern bemalt werden. Die farbenfrohen Motive für die Verteilerschränke können die Kinder im Vorfeld mit ihren Eltern entwerfen. Avacon-Mitarbeiter Glaubitz hat bereits eine finanzielle Unterstützung für die Materialkosten zugesagt.

Von Georg Weber

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