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Seelze Jugendblasorchester bringt Gruselmomente in die Kirche
Aus der Region Region Hannover Seelze Jugendblasorchester bringt Gruselmomente in die Kirche
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00:16 22.11.2017
Die YoungStars des Jugendblasorchesters Seelze beeindrucken die Zuhörer während ihres Konzertes. Quelle: Heike Baake
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Seelze

  Orangefarbene Lichterketten und viele, kleine Teelichter tauchen den Altarraum der Kirche St. Martin in Seelze in ein schummriges Licht. Die Atmosphäre passt zu dem außergewöhnlichen Konzert am Sonnabend: Die YoungStars des Jugendblasorchesters Seelze nehmen das Publikum mit auf eine schaurig-schöne Reise in die musikalische Welt der Grusel-Klassiker. Und dabei sorgen die mehr als 40 Musiker für zahlreiche Gänsehautmomente. 

Wenn sich die Stimmen von Flöten, Oboe, Klarinetten, Trompeten, Posaunen und Klavier vereinen, sind die Geschichten aus „Ghostbusters“ oder „The Rocky Horror Picture Show“ plötzlich zum Greifen nahe – da sind Geisterjäger und Gruselschlösser präsent, Vampire tanzen und der Kürbiskönig von Halloween Town verfällt in Melancholie. Der „gruselige“ Funke springt über und das Publikum ist begeistert. 

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Aufregung legt sich nach dem ersten Ton

Natalie Hönemann, Dirigentin des Ensembles, freute sich über den Erfolg. Alle zwei Wochen treffen sich die Musiker zum Proben. Aufgeregt sei sie vor einem Konzert immer, sagt Hönemann. „Das legt sich dann aber gleich ab dem ersten Ton.“

Im Ensemble des Jugendbalsorchesters spielen nicht nur Seelzer, die Mitglieder kommen aus Hannover, Garbsen, Havelse und Wunstorf. Der 19-jährige Jonas Brause aus Garbsen ist seit dreieinhalb Jahren dabei. Er hat bereits während der Schulzeit mit dem Trompetespielen angefangen. Als die Blasmusik-AG aufgelöst wurde, suchte er eine Alternative und kam so nach Seelze zum Jugendblasorchester. „Es macht mir einfach viel Freude, Musik zu machen und die Atmosphäre in der Gruppe ist einfach super“, sagt Brause. Die bisherigen Konzerte oder auch die gemeinsame Konzertfahrt, die in diesem Jahr nach Finnland führte, begeisterten ihn. 

Im Publikum sitzt die zehnjährige Romy. Sie ist mit ihrer Mutter Anja Schmidt gekommen, um zu hören was die YoungStars können. Romy gehört auch zum Jugendblasorchester-Verein, spielt aber erst bei den Anfängern mit. In ein paar Jahren wird sie vielleicht mit ihrer Klarinette auch auf einem Konzert mitspielen und die Besucher mit einer musikalischen Reise verzaubern. 

Von Heike Baake

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