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Seelze Neue Brücke hat keinen Einfluss
Aus der Region Region Hannover Seelze Neue Brücke hat keinen Einfluss
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18:19 23.12.2014
Von Sandra Remmer
Die Marktbeschicker Francesco Tineo (links) und Klaus Krohn haben sich eine Stammkundschaft aufgebaut. Quelle: Remmer
Seelze

„Die meisten meiner Kunden kommen aus der Kernstadt, nicht aus den südlichen Teilen. Das sehe ich auch an den Geburtstagskörbchen“, erzählt Karin Günther vom Spielzeugland Günther. Dennoch: Nachdem die Einzelhändlerin in den vergangenen zwei Jahren zunehmend schwindende Umsätze beklagt hatte, scheint es 2014 wieder bergauf zu gehen. „Ich kann nicht meckern“, sagt Günther. Womit das gute Weihnachtsgeschäft in diesem Jahr zu begründen ist, weiß sie zwar nicht, räumt aber ein, sich bei der Preisgestaltung auch an Rossmann zu orientieren. Seitdem der Drogeriediscounter seinen Standort von der Hannoverschen Straße an den Kreuzweg verlagert und zudem sein Spielzeugangebot ausgeweitet hatte, waren Günther viele Kunden fern geblieben.

Zufrieden mit den Weihnachtsumsätzen ist auch Manfred Petri von Petri und Waller. Zwar lägen Bücher bei den Geschenken auf der Beliebtheitsskala immer noch vorn, doch seien es immer mehr Geschenkartikel, die die Kasse füllten. Regen Absatz fänden die neu ins Sortiment gekommenen Seelze-Artikel wie Schokolade, Liköre und Bonbons. Einen Unterschied zum Vorjahr, als die Brücke noch gesperrt war, gäbe es nicht.

Unzufrieden dagegen ist Arthur Kurth vom Fotostudio Kurth. „Wir haben bei Weitem nicht erreicht, was die Vorjahre gebracht haben“, sagt der Fotografenmeister. Die ersten 14 Tage im Dezember sei gar nichts passiert. Was sich gut verkaufe seien sogenannte Fun-Artikel wie bunte Bilderrahmen und dreidimensionale Laserfotos in Glasrahmen. Einen Unterschied zur Zeit der Brückensperrung kann auch Mike Cucchiara vom Uhrengeschäft Zeigerwelt nicht feststellen. Das Geschäft sei ähnlich dem im Vorjahr - zufriedenstellend.

Während die Erfahrungen der Einzelhändler in der Innenstadt unterschiedlich sind, scheint der Wochenmarkt sich nach anfänglichen Schwierigkeiten etabliert zu haben. „Super. Ich bin absolut zufrieden“, sagt Obst- und Gemüsehändler Klaus Krohn. Seit der Standortverlegung in Straßennähe hielten auch viele mit dem Auto an. Auch Fischhändler Michael Kropp zieht nach fünf Wochen auf dem Markt eine positive Bilanz: „Ich finde es schön hier und die Kunden sind nett“, sagt er.

Zu Weihnachten darf man sich einiges wünschen, ruhig auch mal etwas für die eigene Stadt. Zum Beispiel die Wiederbelebung des Alten Krugs oder weniger Schulden oder mehr Anerkennung für den Wert der Familie.

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