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Seelze Honeywell lädt zum Rundgang ein
Aus der Region Region Hannover Seelze Honeywell lädt zum Rundgang ein
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15:34 29.08.2018
Rund 30 Seelzer nutzen die Gelegenheit für einen Rundgang bei Honeywell. Quelle: Sandra Remmer
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Seelze

Rund 30 interessierte Seelzer haben sich am Montagabend auf den Weg zum Chemiekonzern Honeywell gemacht, um dort an einer Werksbegehung teilzunehmen. Sicherheit ist oberstes Gebot in einem Chemiewerk, davon konnten sich die Teilnehmer gleich zu Beginn überzeugen. Ausgestattet mit Schutzhelm und Brille ging es zur ersten Station, einem Lager mit insgesamt 10.000 Palettenplätzen und einer Deckenhöhe von zwölf Metern. „Hier wird in drei Schichten gearbeitet, so dass das Lager rund um die Uhr besetzt ist“, erklärte Leiter Marcus Feldhaus den Besuchern. Mit Gabelstaplern werden die Paletten bei Bedarf auf Pritschenwagen geladen und weiter transportiert. Das ganze System sei elektronisch erfasst, sodass die Ware über ein Barcodesystem gescannt werden könne.

Unglücke vermeiden

Weiter ging es in die Instandhaltung. „In der chemischen Industrie handelt es sich bei 50 Prozent um vorbeugende Tätigkeiten, damit kein Unglück passiert“, sagte Michael Polzer. Dazu gehört zum Beispiel auch dass Überprüfen von Rohrleitungsverbindungen. Die Mitarbeiter in der Instandhaltung müssen daher jedes Jahr eine Prüfung absolvieren, ähnlich wie ein Auto beim TÜV. 33 Handwerker unterschiedlicher Gewerke sind in der Instandhaltung beschäftigt, dazu kommen 16 Ingenieure.

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In der Packerei konnten die Besucher einen Einblick davon bekommen, wie die bestellten Chemikalien für den entsprechenden Weitertransport verpackt werden müssen. „Alle unsere Mitarbeiter sind trainiert im Verpacken von Gefahrgütern“, erläuterte Werksleiter Michael de Poortere. Je nachdem, ob der weitere Transportweg per See- oder Luftfracht, auf der Schiene oder auf der Straße erfolge, gelten unterschiedliche Anforderungen.

Von Sandra Remmer