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Seelze Döteberger fürchten Beeinträchtigungen durch Stromtrasse
Aus der Region Region Hannover Seelze Döteberger fürchten Beeinträchtigungen durch Stromtrasse
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00:19 27.04.2019
Diese Döteberger wollen den Suedlink durch Seelzes kleinsten Ort verhindern. Quelle: privat
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Döteberg

Einige Einwohner aus Döteberg und Almhorst fürchten Einschränkungen, die durch die geplante Hochspannungsleitung Südlink des Netzbetreibers Tennet ihre Wohnorte betreffen könnte. „Es gibt Befürchtungen hinsichtlich der Gesundheit, der Qualität der fruchtbaren Böden, des Wertverlustes der Grundstücke und viele weitere Gründen“, sagt Dagmar Israel, die Sprecherin einer neuen Gruppe, die sich im Döteberger Gemeindehaus erstmals getroffen hat. Die Leitung, die den Strom von der Nordsee nach Süddeutschland transportieren soll, mache bei Döteberg einen extrem starken Knick.Damit wäre Döteberg von zwei Seiten, im westlichen und im südlichen Bereich, von der Trasse betroffen. „Und das in relativer Nähe zur Wohnbebauung“, schildert Dagmar Israel den Anlass der Sorge. Aktionen, wie das Aufhängen von Bannern und Aufstellen der roten Kreuze soll die Forderung von Almhorstern und Dötebergern nach Mindestabständen zu ihrer Wohnbebauung deutlich machen. Wer sich an der Auseinandersetzung rund um die Südlink-Thematik beteiligen möchte, ist willkommen. Fragen zu den geplanten Aktionen beantwortet Dagmar Israel unter der Telefonnummer (05137) 821939 oder per Email unter d.i.holunder@t-online.de.

Von Patricia Chadde