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Seelze Für neue Grundschule sind drei Standorte möglich
Aus der Region Region Hannover Seelze Für neue Grundschule sind drei Standorte möglich
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00:17 31.05.2019
Ob die Grundschule Dedensen erhalten bleiben kann, ist derzeit noch unklar. Quelle: Patricia Chadde
Lohnde

Die Stadt wird fünf Varianten für die sogenannte West-Grundschule für Lohnde, Gümmer und Dedensen prüfen lassen. Der Rat ist mit seinem einstimmigen Beschluss der Anregung des Arbeitskreises Schule gefolgt. Der hatte neben der Möglichkeit des Baus einer vierzügigen Grundschule in Lohnde, Gümmer oder Dedensen auch den Erhalt der einzügigen Grundschule in Dedensen und eine neu zu bauende dreizügige Grundschule in Lohnde oder Gümmer berücksichtigt wissen wollen. Vorgaben sind ein möglicher Ganztagsbetrieb und die Umsetzung der Inklusion. Die Verwaltung hatte die Überlegungen des Arbeitskreises Schule im März präsentiert.

Fraktionen loben Arbeitskreis Schule

Die Stadt locke mittlerweile nicht nur Seelzer in ihre Schulen, sondern auch Kinder aus anderen Kommunen, sagte Johannes Seifert, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, in der Ratssitzung. Es lasse sich feststellen, dass die Qualität der Schulen gestiegen sei. Kleine Grundschulen seien bei diesem Wettbewerb im Nachteil, denn sie könnten oft keine zusätzlichen Räume etwa für die Inklusion zur Verfügung stellen. Seifert lobte ausdrücklich den Arbeitskreis Schule, der konstruktiv und lösungsorientiert gearbeitet habe. Zwar sei das Ergebnis nicht bindend, die Arbeitsgruppe habe aber gezeigt, dass parteiübergreifend eine Lösung gefunden werden könne. Kritik übte Seifert an einigen Kommunalpolitikern aus den betroffenen Ortsteilen, die sich vorab geäußert hatten. Dies sei Kirchturmdenken und verunsichere die Eltern.

Der Arbeitskreis Schule habe ergebnisoffen gearbeitet, meinte auch Nadine Pfeiffer (CDU). Die Bedarfsplanung gehe jetzt in die erste Runde. Wo die Schule letztlich gebaut werde, könne derzeit nicht gesagt werden. „Wo die Reise hingehen wird, wird sich zeigen“, sagte Pfeiffer.

Stadt baut Schullandschaft weiter aus

Die Stadt investiert derzeit in den Ausbau ihrer Krippen, Kindertagesstätten und Schulen. Bürgermeister Detlef Schallhorn verweist auf zwei neue Grundschulen in Harenberg und Seelze-Süd, die demnächst gebaut werden sollen. Dazu kommen der Umbau der Regenbogenschule in Seelze, der weitere Ausbau der IGS und die Anpassung des Georg-Büchner-Gymnasiums an wachsende Bedürfnisse. Anfang des Jahres hatte Schallhorn die Summe von 100 Millionen Euro genannt, die bis 2026 in den Ausbau der Infrastruktur fließen sollen. Hintergrund sind nicht zuletzt steigende Einwohnerzahlen: Hatte die Stadt Ende vergangenen Jahres erstmals mehr als 35.000 Einwohner gezählt, so rechnet der Bürgermeister mit 37.000 Einwohner in naher Zukunft.

Von Thomas Tschörner

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