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Seelze Lüftungsanlage von Gymnasium wird saniert
Aus der Region Region Hannover Seelze Lüftungsanlage von Gymnasium wird saniert
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00:16 29.12.2018
Die Lüftungsanlage des Georg-Büchner-Gymnasiums muss saniert werden. Quelle: Rebecca Hürter (Archiv)
Seelze

Für die Sanierung der Lüftungsanlage des Georg-Büchner-Gymnasiums (GBG) in Letter hat der Rat der Stadt Seelze einstimmig eine überplanmäßige Ausgabe von 1,6 Millionen Euro bewilligt. Insgesamt werden die Kosten auf 1,7 Millionen Euro geschätzt, von denen 100.000 Euro noch im Etat für 2018 zur Verfügung stehen. Damit werde nur das Geld bereitgestellt, betonte Bürgermeister Detlef Schallhorn im Rat. Die baulichen Details stünden noch nicht fest: Vor der Auftragsvergabe werden die Ausschüsse an der Planung beteiligt.

Das GBG ist mit mehr als 1200 Schülern die größte Schule der Obentrautstadt. Zuletzt hatte das Gymnasium Ende vergangenen Jahres über räumliche Engpässe geklagt: Bis zum Sommer 2020 fehlten nach Einschätzung der Schule mindestens zehn Räume. Die Stadt plant deshalb einen Anbau und hatte für 2018 für Planungskosten 400 000 Euro zur Verfügung gestellt. Für das Bauvorhaben selbst waren weitere 3,5 Millionen Euro einkalkuliert worden.

Während der laufenden technischen Sanierung des GBG seien durch einen Fachingenieur auch die lüftungstechnischen Anlagen untersucht worden, erklärt die Verwaltung in ihrer Vorlage. Dabei habe sich herausgestellt, dass eine umfangreiche Sanierung der Lüftungsanlagen im Hauptgebäude des Gymnasiums sowie in Forum, Foyer und Cafeteria dringend erforderlich sei. Nach der Bestandsaufnahme und technischen Bewertung in diesem Jahr, sollen die eigentlichen Arbeiten in zwei Bauabschnitten erledigt werden: Der erste Abschnitt umfasst die Sanierung der Lüftungsanlage im Hauptgebäude, der zweite Abschnitt die Arbeiten im Forum, Foyer und Cafeteria. Die Kosten für die Lüftungsanlage werden auf 1,7 Millionen Euro geschätzt, von denen dem Gebäudemanagement für das Haushaltsjahr 2018 lediglich 100.000 Euro zur Verfügung stehen. Der Großteil des Betrages – 1,6 Millionen Euro –muss überplanmäßig aufgebracht werden, damit die Arbeiten in den nächsten Jahren in Auftrag gegeben werden können. Die Verwaltung rechnet damit, dass die Sanierung im Herbst 2021 abgeschlossen sein wird.

Die Stadt ist überzeugt, dass das Geld ohne Kredite aus dem allgemeinen Haushalt genommen werden kann. Denn die Steuererträge hätten sich im Haushaltsjahr 2018 weiter positiv entwickelt. So hätten Mehreinnahmen aus Gewerbe-, Vergnügungs- und Hundesteuer erzielt werden können. Auch der Gemeindenanteil an der Einkommenssteuer sei wie prognostiziert gegenüber der Planung erheblich gestiegen. „Weil die Stadt weiterhin von niedrigen Zinsen profitieren kann, sind in diesem Bereich Minderaufwendungen zu verzeichnen“, erklärt die Verwaltung.

Von Thomas Tschörner

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