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Seelze Verdächtiger Geruch: Feuerwehr dichtet Kesselwagen ab
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Seelze: Undichter Kesselwagen sorgt für erneuten Feuerwehreinsatz

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14:17 25.08.2020
Erneut ist die Ortsfeuerwehr Seelze zu einem undichten Kesselwagen auf dem Rangierbahnhof gerufen worden. Quelle: Thomas Tschörner
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Seelze

Die Feuerwehr hat einen undichten Kesselwagen auf dem Rangierbahnhof abgedichtet. Beim Zusammenstellen eines Zuges hatten Mitarbeiter der Bahn an einem Waggon einen verdächtigen Geruch festgestellt, berichtet Seelzes Stadtfeuerwehrsprecher Jens Köhler. Alarmiert wurden am Montag kurz nach 22 Uhr die Ortsfeuerwehren Seelze und Letter mit zusammen 43 Leuten, wobei die bereits im Anmarsch befindlichen 17 Einsatzkräfte aus Letter wieder umkehren konnten.

Der aus dem Zugverband herausgelöste Kesselwagen, der mit 41 Tonnen Buten beladen war, wurde auf das sogenannte Arbeitsgleis an der Kanalstraße gebracht. Die Örtlichkeit sei der Feuerwehr inzwischen gut vertraut, weil es allein in der ersten Augusthälfte dort zwei vergleichbare Einsätze gegeben hatte. Das verflüssigte Gas, ein Kohlenwasserstoff, in dem Waggon sei zwar leicht entzündlich, stelle aber keine Gesundheitsgefahr dar. Wie sich herausstellte, war ein Bodenventil des Kesselwaggons undicht.

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Fachmann musste informiert werden

Die Feuerwehr habe die Versenderfirma informiert, die Firma Evonik aus dem Chemiepark Marl in Nordrhein-Westfalen, sagte Köhler. Das Unternehmen habe aus seiner Werkfeuerwehr einen Fachmann nach Seelze geschickt, der dann die Schrauben des Ventils nachgezogen und so den Waggon abgedichtet habe. Der Einsatz war am Dienstag um 3.30 Uhr beendet.

Von Thomas Tschörner