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Seelze Seniorenbeirat fordert Bus zum Krankenhaus
Aus der Region Region Hannover Seelze Seniorenbeirat fordert Bus zum Krankenhaus
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14:58 28.01.2019
Hans Werner Weiss wünscht sich eine Busverbindung von Seelze zum Krankenhaus Gehrden. Quelle: Thomas Tschörner (Archiv)
Seelze

Der Seniorenbeirat Stadt Seelze fordert die Wiedereinrichtung einer Busverbindung zum Krankenhaus Gehrden. Das Krankenhaus sei in den vergangenen Jahren um neue Einrichtungen erweitert worden. „Leider ist aber im gleichen Atemzug die Busanbindung aus Harenberg zum Krankenhaus Gehrden, vermutlich durch zu geringe Nutzung, aufgelöst worden“, schreibt Hans Werner Weiss, Vorsitzender des Seniorenbeirates, an Regionspräsident Hauke Jagau. Derzeit sei die Klinik nur mit einer zweistündigen Busfahrt pro Strecke über Hannover von Seelze aus erreichbar.

Der Seniorenbeirat bitte die Region deshalb, wieder eine Busverbindung einzurichten. Denn Seelzer Bürger würden bei Bedarf in den meisten Fällen in das nächstgelegene Krankenhaus gebracht. Dies sei Gehrden. Wenn Angehörige die Kranken in Gehrden besuchen wollen, bliebe ihnen meist nur eine Taxifahrt oder eine Tour mit einem netten Nachbarn. Wer doch mit dem Bus fahren wolle, brauche Zeit: Seelzer müssten erst nach Hannover fahren und in die Buslinie 500 einsteigen, um dann nach Gehrden zu kommen.

Der Vorsitzende des Seniorenbeirates sieht in einer Buslinie zwischen Seelze und Gehrden weitere Vorteile, weil auch der gegenseitige Besuch der Kernstädte mit seinen Sehenswürdigkeiten und Einkaufsmöglichkeiten für Seelzer und Gehrdener möglich sei. Dass sich die Kommunen damit gegenseitig Kaufkraft abschöpfen könnten, schließt Weiss als Argument aus. Er ist überzeugt, dass die Kaufleute eher profitieren würden.

Als ideale Anbindung für die Seelzer Bürger sieht der Seniorenbeirat die Anbindung einer Ringbuslinie vom Bahnhof Seelze über die Ortschaften Almhorst, Kirchwehren, Lathwehren, Döteberg, Harenberg, Lenthe, Northen und Everloh zum Krankenhaus in Gehrden.

Die Stadt Seelze begrüßt den Vorstoß des Seniorenbeirates. „Grundsätzlich ist das eine gute Sache“, sagte Stadtsprecher Carsten Fricke. Die Verwaltung wisse aber auch um die finanziellen Zwänge der Region Hannover und ihres öffentlichen Nahverkehrs. „Wir müssen sehen, ob das machbar ist.“ Wahrscheinlich werden die Zahlen der Nutzer erneut das ausschlaggebende Kriterium sein. Ob sich die Vergrößerung des Krankenhauses auswirke, müsse geprüft werden. Allerdings könnten auch Gehrdener die vom Seniorenbeirat vorgeschlagene Buslinie nutzen und in Seelze etwa die Kristall-Therme besuchen, regt Fricke an.

Von Thomas Tschörner

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