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Sehnde Grundschüler schmieden ihr eigenes Glück
Aus der Region Region Hannover Sehnde Grundschüler schmieden ihr eigenes Glück
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00:15 24.05.2017
Leonie (9) schmiedet bei Erhard Niemann ein Hufeisen. Quelle: Michael Schütz
Rethmar

Dazu hatte Niemann den Hof seines eigenen Hauses zur Verfügung gestellt, wo er seine Feldschmiede aufbaute und erst einmal ordentlich anheizte. Der Rethmarer wusste, was er tat, denn zu seiner Ingenieursausbildung habe seinerzeit noch das Schmieden gehört, sagte er. Die nötigen Hufeisen für die Aktion besorge er sich regelmäßig von einem ehemaligen Hufschmied in Schillerslage. Regelmäßig deshalb, weil das Schmieden von Hufeisen inzwischen zu den regelmäßigen Beiträgen des Regionalmuseums zum Ferienpass gehört.

Hier hatte es auch Anja El Orfi einst entdeckt. "Für den Abschluss der Grundschule wollten wir den Kindern etwas Besonderes bieten", sagte die Mutter und spielte damit auf das Hufeisen als Glückssymbol an. Bis sie bei Niemanns ankamen, hatten die Kinder keine Ahnung, was auf sie zukam. "Aber es scheint ihnen zu gefallen", meinten Mutter Susanne Gellert-Mädge und Klassenlehrerin Maria Miller. "Schauen Sie sich die Schlange an der Schmiede an."

Die 16 Hauptpersonen im Alter von neun und zehn Jahren hatten tatsächlich viel Spaß, denn vor große Herausforderungen schienen sie nicht gestellt. "Das ist nicht schwer", befand Noch-Grundschüler Levin. Und das Zischen des Wassers beim Abkühlen des Metalls machte ihm auch nichts aus. "Das zischt so ähnlich wie beim Grillen."

Etwas anderes machte den Pennälern eher zu schaffen. "Es ist ihnen schon bewusst, dass die Gruppe jetzt auseinander geht", sagte Miller. Auch wenn sich viele auf der KGS in Sehnde wiedersehen würden: "Da sind 1800 Schüler", meinte Levin. Einige gingen auch nach Hannover und Hildesheim. "Das macht uns schon ein bisschen traurig."

Andenken an die Grundschulzeit: Jannes (10), Jonas (9), Levin, Mirja, Fenja und Anas (alle 10) mit ihren selbstgeschmiedeten Hufeisen. Quelle: Michael Schütz

Von Michael Schütz

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