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Sehnde Schimmel: Altar muss saniert werden
Aus der Region Region Hannover Sehnde Schimmel: Altar muss saniert werden
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00:15 05.05.2017
Klimacheck vor dem Altar der Kreuzkirche: Pastor Uwe Büttner misst Temperatur und Luftfeuchtigkeit mit dem sogenannten Datenlogger. Quelle: Katja Eggers
Sehnde

Eine Restauratorin hatte den Schimmel bereits im September 2016 bei einer routinemäßigen Überprüfung der Kunstgegenstände und Einrichtungen in der Kreuzkirche festgestellt. Experten vom Amt für Denkmalpflege der Landeskirche Hannover bestätigten später, dass der Schimmel dringend entfernet werden muss. "Der Befall ist zwar nur ganz minimal, soll sich aber nicht im Holz festsetzen und ausbreiten", betont Pastor Uwe Büttner.

Zu sehen ist der Schimmel nicht. Er hat sich laut Büttner vor allem im oberen Bereich des Altars gebildet. Als Ursache vermutet der Pastor Feuchtigkeit. "Die hat sich vermutlich niedergeschlagen, als wärmere Luft aus der Sakristei auf kältere Luft am angrenzenden Altar getroffen ist", erklärt Büttner.

Die Schimmelbildung in der Kreuzkirche sei jedoch kein Einzelphänomen und komme derzeit in vielen gut gepflegten Kirchen vor. In dem Sehnder Gotteshaus sei das Klima ansonsten sehr gut, betont Büttner. Temperatur und Luftfeuchtigkeit werden ständig mit einem Datenlogger überwacht, der gut versteckt im Altar platziert ist.

Zur Beseitigung des Schimmels wird ein Gerüstbauer den gut sechs Meter hohen Altar von drei Seiten einrüsten. Die Arbeit am Altar übernimmt ein Restaurator. Im Zuge der Schimmelbeseitigung soll der Altar auch gleich noch gereinigt werden. Die Kirche wird dafür vom 19. Juni bis zum 7. Juli geschlossen. Sonntagsgottesdienste finden in dieser Zeit in den Nachbargemeinden Dolgen, Rethmar und Haimar statt.

Die Gesamtkosten für die Sanierung des Altars beziffert Büttner mit 4350 Euro. Die eine Hälfte übernimmt die Landeskirche, die andere bezahlt die Gemeinde über ihren Bauhaushalt.

Lutherbaum gepflanzt

Den Lutherbaum auf dem Außengelände der Kreuzkirchengemeinde hat indes der Kirchenkreis finanziert. Die Blutbuche soll an die durch Luther angestoßene Reformation im Jahr 1517 erinnern. Vertreter des Kirchenvorstands und Konfirmanden haben den Baum jüngst zusammen mit Superintendentin Sabine Preuschoff-Kleinschmit in die Erde gebracht. Zwei weitere Lutherbäume stehen im Luthergarten in Wittenberg und im Kirchenkreis Johannesburg-West in Südafrika, mit dem der Kirchenkreis Burgdorf seit Jahren eine intensive Partnerschaft pflegt. Die drei Lutherbäume sind 500 Jahre nach der Reformation ein Zeichen für die lebendige ökumenische Gemeinschaft.

Von Katja Eggers

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