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Sehnde CDU: Rethmars Schulwege sind sicher
Aus der Region Region Hannover Sehnde CDU: Rethmars Schulwege sind sicher
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00:15 31.05.2017
Von Achim Gückel
Hier steigen die Kinder in den Bus: Gunda Jänke und Axel Friehe zeigen die Haltestelle am Osterkamp. Quelle: Achim Gückel
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Rethmar

Die Sozialdemokraten hatten sich Sorgen um jene Schüler gemacht, die von der Bushaltestelle Vor dem Dorfe entlang der Bundesstraße 65 zur Grundschule am Osterkamp gehen. Dabei gehe es auch um einen Trampelpfad südlich der Hauptverkehrsstraße, hieß es. Doch dieser Trampelpfad müsse "zum jetzigen Zeitpunkt von keinem Schüler genutzt werden ", schreiben die Christdemokraten jetzt in einer Stellungnahme und widersprechen damit der örtlichen SPD.

Die Schüler aus dem Norddteil von Rethmar, die die Schule erreichen wollen, benutzten den offiziellen, von der Grundschule Rethmar und dem Kontaktbeamten der Polizei empfohlenen Weg und querten die B 65 an der Fußgängerampel der Kreuzung Triftstraße, heißt es in dem Schreiben. Zusätzlich gebe es eine Begehung der Schulwege mit dem Kontaktbeamten, bei dem die sogenannten gelben Füße auf das Pflaster gesprüht werden, welche auf Gefahren beim Schulweg hinweisen.

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Damit sich die Grundschüler aus den Nachbardörfern Evern, Haimar und Dolgen beim Warten auf die Schulbusse nicht im Verkehrsraum an der B 65 aufhalten sowie ein- und aussteigen müssten, habe der Schulelternrat schon vor etwa fünf Jahren zwei neue sichere Haltestelle im Ortsinneren beantragt, argumentiert die CDU weiter. Diese Haltestellen seien einstimmig im Ortsrat befürwortet und eingerichtet worden. Eine davon befindet sich auf der Ostseite des Osterkamps, von wo die Kinder nach Schulschluss abfahren können. Die andere ist auf der Nordseite der Dorfstraße, wo die Kinder morgens ankommen. Zudem sei der Schulweg entlang des Osterkamps durch breite Hochbord-Fußwege gesichert und das gesamte Ortsgebiet als Tempo-30-Zone ausgewiesen, schreibt die CDU.

Auch für den Fall, dass Kinder dennoch den südlich der B 65 gelegenen Trampelpfad benutzen wollen, habe die CDU eine Lösung. Seit der Fertigstellung der Mittelinsel an der B 65 im Bereich Vor dem Dorfe fordere sie, an der Stelle eine sogenannte wassergebundene Decke als Befestigung aufzubringen und die Straßenbäume beizubehalten, heißt es in dem Schreiben.

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