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Sehnde Christdemokraten sehen sich Holcim-Werk an
Aus der Region Region Hannover Sehnde Christdemokraten sehen sich Holcim-Werk an
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14:15 08.08.2018
Ortstermin bei Holcim: Die Produktionsstätten für Zement beeindruckend die Christdemokraten. Quelle: privat
Höver/Bilm

Im Rahmen ihrer Sommertour wirft die Sehnder CDU-Ratsfraktion derzeit Blicke hinter die Fassaden von Unternehmen im Stadtgebiet. Beim Besuch der Holcim AG stand eine Führung durch das Werk sowie eine Besichtigung der Mergelgrube auf dem Programm. Produktionsstand, Ersatzbrennstoffe und Prüfstandards, sowie Sicherheits- und Ausgleichsmaßnahmen für Mensch und Natur waren Themen, über die Bilms Ortsbürgermeister Bernd Ostermeyer, Klaus Hoffmann als Fraktionsvorsitzender der Ratsfraktion und Erhard Bödecker, Vorsitzender der CDU Höver-Bilm näheres erfuhren.

Mit Blick auf den Mergelbruch: Die Christdemokraten staunen über die Dimensionen des Mergelbruchs. Quelle: privat

Doch bevor es dazu kam, gaben Werksleiter Erik Jantzen und Chef-Geologe Bernd-Henning Reupke erst eine Einführung in den Betrieb im Werk Höver, das seit etwa 110 Jahren existiert. Aktuell sind 150 Mitarbeiter dort beschäftigt. Das Werk produzieren eine Million Tonnen Klinker in Jahr. Aus dem gebrannten Klinker wird dann der Zement gemahlen. Für die Klinkerproduktion baut die Holcim AG jährlich etwa 1,3 Millionen Tonnen Mergel ab. Entsprechend beeindruckt, fast geschockt waren die Teilnehmer von der Größe, die der Mergelbruch bei Bilm mittlerweile hat und jener der noch abzubauenden Flächen.

Unterwegs zum Mergelbruch. Quelle: privat

Für die Christdemokraten zeigte sich ein zwiespältiges Bild: Einerseits profitiere zum Beispiel Bilm avon dem Unternehmen, das einer der größten Arbeitgeber ist. Doch es gebe eben auch Schattenseiten, sagt Ostermeyer: „Der Mergelabbau bringt erhebliche Veränderungen für die Menschen, die Tiere und die Natur mit sich. So fallen noch etliche Ackerflächen sowie Wegeanbindungen in der Bilmer Natur weg. Dieses ist schon eine erhebliche Beeinträchtigung, welche das Werk mit der Kommune für die Einwohner abmildern muss.“

Von Sandra Köhler

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