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Sehnde Sehnde: Hort für 80 Kinder wächst zügig in die Höhe
Aus der Region Region Hannover Sehnde Sehnde: Hort für 80 Kinder wächst zügig in die Höhe
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12:33 10.02.2019
Auf dem Gelände der Astrid-Lindgren-Schule entsteht derzeit ein zweistöckiger Hortneubau. Quelle: Katja Eggers
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Sehnde

Im November war der erste Spatenstich, mittlerweile sind die Bauarbeiten für Sehndes neuen Hort in vollem Gange. Auf dem Gelände der Astrid-Lindgren-Schule am Zuckerfabriksweg in der Kernstadt wird fleißig gewerkelt. Der große Kran ist schon von Weitem zu sehen, die Mauerarbeiten schreiten voran. „Man kann jetzt schon richtig was erkennen“, erklärt Frank Jankowski-Zumbrink, Geschäftsführer der Infrastruktur Sehnde. Das Tochterunternehmen der Stadt errichtet das Gebäude und vermietet es später an die Stadt. Der Neubau kostet knapp 2 Millionen Euro.

Im Entstehen ist ein Hortneubau in Massivbauweise. Das Gebäude mit einer Firsthöhe von etwa 9 Metern nimmt dabei die Optik der Schule mit ihren verschiedenen Höhen und ihrem Pultdach auf und gliedert sich somit in die Umgebung ein. Die Dachschrägen sind so bemessen, dass auf ihnen auch Fotovoltaik­anlagen installiert werden können. Auf zwei Etagen mit insgesamt 600 Quadratmetern ziehen später vier Gruppen mit insgesamt 80 Plätzen ein, zudem kommen dort die dazugehörigen Wasch- und Sanitärräume unter. Auf jede Etage wird es einen Hausaufgabenraum und im Erdgeschoss eine Küche geben. Dazu kommen Mitarbeiter- und Büroräume.

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Fertigstellung zum Schuljahr 2019/20

Der Neubau ist nötig, weil die Astrid-Lindgren Schule die derzeit vom Hort Kunterbunt genutzten Räume wegen steigender Schülerzahlen selbst braucht. Im neuen Hort werden künftig die 40 Plätze der Einrichtung Kunterbunt und die 32 Plätze der Außenstelle an der Breiten Straße zusammengefasst. Wenn der neue Hort eröffnet, soll die Nebenstelle anderweitig genutzt werden. Zukunftsweisend ist die Innenarchitektur: Falls die Schule irgendwann einmal weitere Klassenräume benötigen sollte, lassen sich die Trennwände entfernen, sodass Räume zusammengelegt werden können.

Die Maurerarbeiten schreiten voran. Quelle: Katja Eggers

Jankowski-Zumbrink ist mit den Bauarbeiten zufrieden. „Wir liegen gut im Zeitplan und die Kosten sind ebenfalls im Rahmen“, betont er. Der neue Hort wird demnach mit rund 1,9 Millionen Euro zu Buche schlagen und pünktlich zum Schuljahr 2019/20 fertig werden. Um die Baufortschritte zu dokumentieren, wurde eine Webcam installiert, die stündlich ein Foto macht. „Das ist aber nur für unseren internen Gebrauch“, erklärt Jankowski-Zumbrink.

Von Katja Eggers