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Sehnde Ortsrat: Alte Gleise sollen verschwinden
Aus der Region Region Hannover Sehnde Ortsrat: Alte Gleise sollen verschwinden
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00:15 06.05.2017
Anwohner sind genervt: Wenn Autos über die alten Gleise fahren, die über die B 443 führen, verursacht das jedes Mal Lärm. Quelle: Katja Eggers
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Sehnde

Von den alten Gleisen, die auf Höhe des Steinmetzbetriebes Lemke quer über die Bundessstraße B443 führen, sind vor allem die Anwohner genervt. Die Gleise werden mittlerweile nicht mehr genutzt. Dazwischen wuchert Unkraut. Die stillgelegten Gleise verursachen jedoch viel Lärm. "Wenn da Autos oder Lastwagen drüberfahren, gibt es jedes Mal Klackergeräusche", sagt Sehndes Ortsbürgermeister Helmut Süß. Der Ortsrat fordert daher, dass die Gleise zurückgebaut werden.

Für den Kreisel am Friedhof wünschen sich die Lokalpolitiker einen Zebrastreifen. Die Stadt soll prüfen, ob dieser im südlichen Bereich in Höhe der Bushaltestelle angelegt werden kann. Bisher gibt es dort eine Mittelinsel für Fußgänger. "Die Querungshilfe mit ihrer Pflasterung deutet einen Fußgängerüberweg an, was jedoch sowohl bei Fußgängern als auch Autofahrern zu Irritationen führt", erklärt Süß. Autos würden dort mitunter anhalten, obwohl sie es nicht müssen.

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Einen weiteren Zebrastreifen fordert der Ortsrat auf Höhe der Einfahrt zum Lidl-Markt-Parkplatz an der Nordstraße. Laut Süß soll dort zwar eine Fußgängerinsel entstehen. "Aber für eine so viel befahrene Straße ist uns das zu wenig", betont der Ortsbürgermeister.

Darüber hinaus bemängeln die Lokalpolitiker den Zustand der Skaterbahn. Dort müsse ein "Schlupfloch" im Zaun geschlossen werden. Zudem sind die Lampen am Fuß- und Radweg von der B 65 zur Waldstraße kaputt und zwei Bodenplatten locker. Unschön findet der Ortsrat auch den maroden Fußweg an der Kita Ladeholzstraße und den alten Schützenplatz an der Chausseestraße. Grünflächen und vor allem Gebüsche seien dort oft verschmutzt. "Nach  Veranstaltungen wie Zirkus ist da alles zugemüllt", berichtet Süß. Wünschenswert sei daher eine vernünftige Übergabe und Abnahme seitens des städtischen Ordnungsamts.

Ausgebessert werden müsste laut Ortsrat auch der Radweg am Ende der Fimbergstraße. Der Weg führt ins Ladeholz und ist in der Radwegenetzkarte der Stadt als Nummer 5 ausgewiesen. Die ersten 500 Meter im Ladeholz sind jedoch in keinem guten Zustand und mit herkömmlichen Fahrrädern nur schwer zu befahren. Süß verweist auf die Versicherungspflicht der Stadt. "Hier muss geprüft werden, ob dieses Teilstück des Radweges ausgebessert oder der Weg aus dem Radwegenetz herausgenommen werden sollte", sagt er.

Südlich des Kreisel am Friedhof wünscht sich der Ortsrat einen Zebrastreifen. Quelle: Katja Eggers

Von Katja Eggers

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