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Sehnde Schützen lassen Heim energetisch sanieren
Aus der Region Region Hannover Sehnde Schützen lassen Heim energetisch sanieren
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16:13 30.01.2019
Das Schützenhaus in Höver ist mehr als 30 Jahre alt und soll nun energetisch saniert werden. Quelle: Katja Eggers
Höver

Gute Nachrichten für die Schützengesellschaft Höver von 1912: Beim e.coSport-Programm von Landeshauptstadt und Region Hannover ist der Verein dabei und bekommt 10.000 Euro Fördergeld für die Sanierung seines Schützenhauses. Die Schützengesellschaft gehört damit zu fünf Vereinen und einer Kommune, deren Projekte zur energetischen Sanierung von Sportstätten gefördert werden. Ende vergangenen Jahres hat die Region dafür über das Programm mehr als 231.000 Euro bewilligt. Der Aufwand lohnt sich: Die Stadt hat gerade erst den Erbbaupachtvertrag mit dem Verein bis zum Jahr 2068 verlängert.

Hövers Schützen wollen an ihrem mehr als 30 Jahre alten Vereinsheim die Fenster austauschen und die Decke dämmen lassen. „Mit Blick auf die steigenden Energiekosten haben wir uns für eine energetische Sanierung entschieden“, erklärt Schützenchef Wolfgang Großmann. In dem Schützenheim – es gehört dem Verein – seien immer noch die ersten Fenster eingebaut. Das Dach sei soweit noch in Ordnung, gemacht werden soll aber die Zwischendecke. „Da muss dringend die alte Dämmwolle raus“, erklärt Großmann. Diese Arbeiten wollen die Schützen in Eigenregie wuppen.

Den alten Kriechboden möchten sie ebenfalls selber entrümpeln. „Dafür werden wir einen großen Container holen“, kündigt der Schützenchef an. Den Austausch der Fenster müsse hingegen eine Fachfirma übernehmen. Angebote von Handwerksbetrieben haben die Schützen bereits eingeholt, um bei der Region Kostenvoranschläge vorzulegen.

Das Schützenheim wird noch für mindestens ein Jahr die Mensa für die Grundschüler sein. Quelle: Katja Eggers (Archiv)

Die Gesamtkosten für die Sanierung liegen laut Großmann zwischen 25.000 und 30.000 Euro. Etwa die Hälfte will der rund 200 Mitglieder starke Verein selber tragen und unter anderem aus Rücklagen finanzieren. Die Schützengesellschaft hofft zudem auf weitere Zuschüsse vom Regionssportbund. „Da kriegen wir noch Bescheid, und dann könnte es je nach Wetter Ende März oder Anfang April losgehen“, meint Großmann. Er rechnet damit, dass die Sanierung dann Ende des Jahres abgeschlossen sein könnte.

Auf dem benachbarten Gelände der Grundschule Höver haben derweil die Arbeiten für den Neubau mit Mensa begonnen. Weil es im Schulgebäude keine Mensa gibt, nehmen die Schüler seit August 2017 ihr Mittagessen vorübergehend montags bis donnerstags im Schützenheim ein. „Die Fenster könnte man dort freitags austauschen lassen – der Mensabetrieb könnte dann ganz normal weiterlaufen“, sagt Großmann. Dies sei noch für mindestens ein weiteres Jahr der Fall.

Von Katja Eggers

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