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Sehnde Warum der Flohmarkt in Ilten „Kult“ ist
Aus der Region Region Hannover Sehnde Warum der Flohmarkt in Ilten „Kult“ ist
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18:11 20.07.2019
Unter Bäumen im Park breiten sich die Wege, gesäumt von Flohmarktständen. Quelle: Michael Schütz
Ilten

Wenn man über den Flohmarkt schlendert, den das Klinikum Wahrendorff jedes Jahr unter den Bäumen an der Rudolf-Wahrendorff-Straße in Ilten veranstaltet, hört man von den Standbetreibern irgendwann auch das Wort Idyll. Tatsächlich ist der Park an der Professorenvilla des Klinikums die eigentliche Hauptattraktion des Flohmarkts, der am Sonnabend zum inzwischen neunten Mal über die Bühne ging.

Flohmarkt ist Kult

Das lauschige Plätzchen war auch der Grund, warum Detlev Gebauer und seine Frau Rosi Kronenberg ihren Stand in Ilten aufgebaut hatten. „Früher haben wir regelmäßig auf Flohmärkten verkauft“, sagten die beiden Lehrter. Inzwischen hätten sie kaum noch etwas zum Anbieten. „Aber auf diesen idyllischen Markt kommen wir gern.“ Von Anfang an seien sie dabei gewesen, erklärten sie.

Für Sylvia und Peter Hagenbach ist der Flohmarkt unter Bäumen ein Grund, aus Hannover anzureisen: „Das ist hier Kult.“ Eigentlich wollten hätten sie nach einer viereckige Vase gesucht. „Aber da haben wir nichts gefunden.“ Stattdessen sind es ein paar kleine Schmuckstücke geworden.

Sylvia (von links) und Peter Hagenbach und Kerstin Spiegel schauen sich am Stand von Detlev Gebauer und Rosi Kronenberg um. Quelle: Michael Schütz

Miteinander ist das Ziel

Der Flohmarkt in Ilten, mit Drehorgelmusik des Engensers Joachim G. Schrader untermalt, ist eine Mischung aus Ausstellern von außen sowie Bewohnern und Mitarbeitern des Klinikums. Dieses Miteinander aus 60 Ständen sei auch der eigentliche Zweck des Flohmarkts, erklärte Marlene Bruns, eine der Organisatorinnen. „Hier können wir Grenzen auflösen zwischen denen, die hier wohnen müssen und denen, die von außen kommen“, sagte sie.

Joachim G. Schrader sorgt beim Flohmarkt mit seiner Drehorgel für Unterhaltung. Quelle: Michael Schütz

Mikrowelle und Geschirr

Einer der Bewohner, die an ihrem Stand auf Kundschaft warteten, war Peter Pastewka vom Klinikumgelände in Köthenwald. Die vielen Gegenstände an seinem Stand - von einer Mikrowelle bis hin zu Geschirr - waren allerdings nicht ausschließlich aus seinem Besitz: „Mein Betreuer hat mir auch vieles mitgegeben.“

Von Michael Schütz

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