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Sehnde Holcim erhält Zertifikat für nachhaltige Produktion
Aus der Region Region Hannover Sehnde Holcim erhält Zertifikat für nachhaltige Produktion
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16:06 26.04.2019
Freuen sich über die Auszeichnung für das Zementwerk Höver: Eberhard Liebig (Produktmanager Zement, von links), Matthias Heuer (Produktionsleiter), Erik Jantzen (Werksleiter) und Bernd-Henning Reupke (Umweltbeauftragter). Quelle: Privat
Höver

Mit der geplanten Verwendung des umstrittenen Ersatzbrennstoffes Renotherm steht das Zementwerk Holcim in Höver seit Längerem in der Kritik von Umweltaktivisten, umso mehr freut sich das Werk deshalb über die jüngste Auszeichnung: Holcim hat von dem internationalen Cement Sustainability Council (CSC), auf deutsch soviel wie Nachhaltigkeitsrat für Zement, jetzt ein Zertifikat für nachhaltige Produktion erhalten. Die Urkunde attestiere Höver eine ökologisch, sozial und wirtschaftlich verantwortungsvolle Zementproduktion, die auch die Wertschöpfungskette berücksichtige, sagt Werksleiter Erik Jantzen.

Silber-Zertifikat höchste Auszeichnung für Zementwerke

Das Ende 2016 gegründete CSC ist nach Angaben des Bundesverbandes Transportbeton vom Weltwirtschaftsrat für Nachhaltige Entwicklung initiiert worden und betrachtet sich selbst als unabhängige internationale Organisation, die Beton- und Zementhersteller zertifiziert, wenn sie bestimmte Kriterien einhalten. „Wir haben uns einem umfangreichen Audit unterzogen und sind stolz, hier die für Zementwerke höchstmögliche Auszeichnung, das Zertifikat in Silber, erreicht zu haben”, erklärt Jantzen.

Private wie öffentliche Bauherren profitierten davon, fügt Volker van Felten, Leiter Zementverkauf Nord und Ost, hinzu: „Bei öffentlichen Bauvorhaben trägt dieses Zertifikat zur Transparenz bei.“ Bauunternehmen und Bauherren, aber auch Planer und Investoren, könnten so den Herstellungsprozess von Zement und dessen Lieferkette sowie deren Auswirkungen auf das soziale und ökologische Umfeld nachvollziehen. Nachhaltigkeit bedeute etwa, den Energiebedarf zu senken und Transportkosten zugunsten regional produzierter Baustoffe wie in Höver zu vermeiden. „Wir sind laufend dabei, an weiteren Verbesserungen im Herstellungsprozess und in der Produktentwicklung zu arbeiten“, betont Jantzen. „Das ist eine permanente Optimierung.“

Das neue Zertifikat sei deshalb nicht das erste, auf welches das Werk verweisen könne. Es gebe bereits Urkunden für das Energie-, Umwelt- und Qualitätsmanagement sowie für Arbeitssicherheit, die von externen Prüfern wie etwa dem TÜV Nord ausgestellt worden seien.

Von Oliver Kühn

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