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Sehnde Stadt will weitere Bushaltestellen erneuern
Aus der Region Region Hannover Sehnde Stadt will weitere Bushaltestellen erneuern
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00:19 28.03.2019
Moderne Bushaltestellen mit Wartehäuschen wie an der Ferdinand-Wahrendorff-Straße in Ilten soll es bald überall im Stadtgebiet geben. Quelle: Patricia Oswald-Kipper
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Sehnde

Die Stadt will in den nächsten Jahren weiter ihre Bushaltestellen im Stadtgebiet erneuern. Für das nächste Jahr sind Sanierungen bei acht Buswartehäuschen geplant – davon vier in Ilten.

Die Bushaltestellen in Sehnde werden nach und nach auf den neuesten Stand gebracht. Dabei müssen etwa Bordsteine erhöht werden, damit die Fahrgäste beim Absenken der Rampe ebenerdig aussteigen können. Auch Wartehäuschen zum Unterstellen bei schlechtem Wetter sind noch nicht überall Standard und werden nun nach und nach an die Haltestellen gesetzt.

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Moderne Bushaltestellen mit Wartehäuschen wie an der Ferdinand-Wahrendorff-Straße in Ilten soll es bald überall im Stadtgebiet geben. Quelle: Patricia Oswald-Kipper

An einigen Bushaltestellen ist wurden die Haltestellen schon erneuert – etwa an der Ferdinand-Wahrendorff-Straße in Ilten im Zuge einer Straßensanierung.

Die Stadtverwaltung hat nun für das Jahr 2020 weitere Sanierungen vorgeschlagen. Dazu zählen Bushaltestellen in Sehnde, Breite Straße und an der Ladeholzstraße sowie in Höver an der Gretlade und in Klein Lobke an der Lobker Straße.

An der Haltestelle Im Schleichgarten gibt es noch kein Wartehäuschen. Die Haltestelle soll 2020 umgestaltet werden. Quelle: Patricia Oswald-Kipper

Auch Sehndes größter Ortsteil Ilten ist auf der Liste vertreten. Hier sollen 2020 zwei Bushaltestellen an der Straße Im Schleichgarten und zwei an der Berliner Straße erneuert werden.

Stadt rechnet mit hohen Zuschüssen vom Land

Die Kosten schätzt die Stadt auf rund 282.000 Euro. Das Land übernimmt im Zuge eines Konjunkturprogramms Kosten in Höhe von 75 Prozent, das wären etwa 211.000 Euro. Zusätzlich stellt die Region eine Beteiligung an der Finanzierung von 50 Prozent der Kosten, die nicht vom Land übernommen werden, in Aussicht. Maximal wären das noch einmal 50 000 Euro. Die Stadt rechnet mit einer Kostenbeteiligung von 36.000 Euro.

In den Ortsteilen ist man froh, dass die Sanierung der Bushaltestellen vorankommt. „Wenn man will, dass mehr Leute den öffentlichen Nahverkehr nutzen, muss man schon etwas investieren“, sagt Iltens Ortsbürgermeisterin Gisela Neuse. Früher hätten die Menschen noch lange Wege zu den Haltestellen in Kauf genommen – das sei nun nicht mehr der Fall. Deswegen müsse man etwas tun, um die Menschen für den Öffentlichen Nahverkehr zu begeistern.

Kinder sollen auf dem Schulweg nicht mehr im Regen stehen

Buswartehäuschen seien inzwischen Standard. In Ilten fehlten allerdings noch einige der Unterstände. Neben Haltestellen Im Schleichgarten sei dies auch in dem Wohngebiet Am Park der Fall. „Diese Haltestellen stehen bei uns auch noch auf der Liste“, sagt Neuse. Sie würden vor allem von Kindern genutzt. „Es ist nicht schön, wenn die Kinder auf dem Weg zur Schule im Regen stehen müssen“, sagt Neuse. Sie wünscht sich an einigen Haltestellen auch noch Fahrradstellplätze. „Die haben wir schon an Haltestellen an der B 65. Sie werden sehr gut genutzt“, so Neuse.

Iltens Ortsbürgermeisterin Gisela Neuse wünscht sich an der ein oder anderen Haltestelle auch Fahrradbügel wie hier an der Bundesstraße 65. Quelle: Patricia Oswald-Kipper

Der Fachausschuss Stadtentwicklung und Umwelt wird am Dienstag, 26.März, um 18 Uhr im Rathaus über die Sanierung der Haltestellen beraten, bevor der Rat am 4. April darüber entscheidet.

Von Patricia Oswald-Kipper