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Sehnde Stadt belohnt zwei besondere Aktionen beim Generationentag
Aus der Region Region Hannover Sehnde Stadt belohnt zwei besondere Aktionen beim Generationentag
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12:06 22.07.2019
Marion Schiller von der Flüchtlingshilfe Sehnde zeigt die Stelltafel mit Bildern von Sehndern, die beim Generationentag für ihre Stadt ein Lächeln gezeigt haben. Quelle: Oliver Kühn
Sehnde

Gute Ideen fallen meist auf fruchtbaren Boden. Das haben zwei besondere Aktionen beim Generationentag in Sehnde bewiesen, die Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke nun gewürdigt hat. Besucher konnten nicht nur gemeinsam eine große Leinwand bemalen, die die Künstlerin Heike Klar als Gemälde nachgearbeitet und der Stadt geschenkt hat. Wer ein Lächeln für Sehnde übrig hatte, dem wurde ein Lied vorgesungen oder ein Gedicht vorgetragen. Dazu regnete es Konfetti.

Stellwand zeigt lächelnde Sehnder

Ratsfrau Andrea Gaedecke (links) und Marion Schiller von der Flüchtlingshilfe haben um ein Lächeln für Sehnde gebeten. Quelle: Stadt Sehnde

„Dein Lächeln für Sehnde“ hatte sich der Verein Flüchtlingshilfe Sehnde ausgedacht. „Lächeln kostet nichts und kann so viel bewirken“, sagte Marion Schiller. „Es verbreitet einfach gute Laune.“ Weil sie und ihre Mitstreiterin, Ratsfrau Andrea Gaedecke, nicht einfach nur an einem Stand stehen und auf Kundschaft warten wollten, gingen sie einfach auf die Besucher zu. Mit einem Stuhl in der Hand sprachen sie Bürger an, baten um ein Lächeln für ihre Heimatstadt und machten ein Foto davon. Zum Dank konnten sich die Teilnehmer ein Lied – etwa Udo Jürgens Gassenhauer „Griechischer Wein“ – vorsingen oder ein Gedicht vortragen lassen.

Das Angebot nutzten viele Sehnder, wie die im Rathaus ausgestellte Stellwand mit den zahlreichen Fotos beweist. Offenbar ging es ihnen wie Schiller. „Wir empfinden Sehnde als ein Stück heile Welt, als lebenswerte Stadt mit vielen tollen Menschen“, sagte sie. Nah bei Hannover könne man ruhig, ländlich und im Grünen recht sorglos leben. Und das sei doch auch mal ein Lächeln wert.

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Leinwand mit Backförmchen gestempelt

Heike Klar hat das Gemeinschaftskunstwerk vieler Sehnder künstlerisch nachgestaltet und Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke als Vertreter der Stadt geschenkt. Quelle: Oliver Kühn

Andere Besucher wiederum drückten dem Motto des Generationentages „Alt, jung & bunt“ auf andere Weise ihren Stempel auf – und das manchmal sogar buchstäblich. Am Stand von Künstlerin Heike Klar, die in Ilten ihr Atelier Das Himmlische betreibt, konnten Hobbymaler auf Zeit eine große Leinwand mit viel Farbe gestalten: etwa mit Backförmchen stempeln, mit Luftpolsterfolie bedrucken, mit ausgedienten Scheckkarten spachteln, mit Zahnstochern malen und sogar mit den Fingern. „Jeder von uns ist ein Künstler. Die Kreativität ist ein Grundbedürfnis, das gestillt werden will“, sagte die Iltenerin.

So sieht das Gemeinschaftskunstwerk vor der Ausarbeitung durch Heike Klar aus. Quelle: Stadt Sehnde

Das taten die Sehnder auch – entstanden ist so ein echtes Gemeinschaftskunstwerk. Die Feuerwehr beispielsweise steuerte einen Löschschlauch bei, das TVE-Blasorchester Musiknoten. Das Deutsche Rote Kreuz ist mit einem Herz vertreten, ein anderes Herz trägt einen Pfeil – wohl der Hinweis auf Liebesschmerz. Heike Klar hat sich die Vorlage dann vorgenommen und nachgemalt, sodass ein ganz besonderes Bild entstanden ist. Die Ausarbeitung und der Feinschliff im Atelier hätten ihr viel Freude bereitet, sagte sie. Auch Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke zeigte sich angetan. „Dafür werden wir einen schönen Platz finden, eventuell im Foyer“, kündigte er an.

Von Oliver Kühn

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