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Sehnde Theater in KGS: Martin Luther mal ganz anders
Aus der Region Region Hannover Sehnde Theater in KGS: Martin Luther mal ganz anders
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00:17 08.11.2017
Lukas Ullrich (links) und Till Florian Beyerbach lassen in "Play Luther" die Zeit der Reformation wieder aufleben. Quelle: Katja Eggers
Sehnde

Gut 90 Minuten lang tauchten die Zuschauer in Luthers Leben und Werk ein. Szenische Einlagen, dramatische Dialoge und Gesang wechselten dabei ab. Das Luther-Lied "Ein feste Burg ist unser Gott" erklang als Rap mit wummernden Beats, Elektropiano und Schlagzeug. Auf der Bühne entbrannte ein Streit zwischen Evangelen und Katholiken, es wurde über die Kirche von heute und im Mittelalter debattiert, gebeichtet, gebetet und gebüßt.

Als Bühnenbild diente eine Vielzahl von Holzdreiecken. Sie standen symbolisch für die Dreifaltigkeit, wurden aber ebenso als Fenster eines Beichtstuhls und Donnerbalken genutzt, auf dem Luther saß und fluchend und schimpfend mit Verstopfung kämpfte.

Immer wieder suchten die Schauspieler den Bezug zur Gegenwart. "1517 nagelte Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg - heute würde er sie bei Facebook posten", erklärte Ullrich. Klar, Luther war eigentlich ein Medienstar und mit dem US-amerikanischen Whistleblower Edward Snowden der Jetztzeit vergleichbar.

Die KGS zeigte das Stück zum Abschluss eines zweiwöchigen Lutherprojektes. Im Publikum saßen daher vor allem Schüler - und denen gefiel der Abend. "Über Luther haben wir sonst immer Bücher gelesen oder Filme geguckt, das hier war mal was anderes", sagte etwa die 13-Jährige Annika.

Lukas Ullrich (links) und Till Florian Beyerbach lassen in "Play Luther" die Zeit der Reformation wieder aufleben. Quelle: Katja Eggers

Von Katja Eggers

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