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Springe 34 Stände locken auf den Töpfermarkt
Aus der Region Region Hannover Springe 34 Stände locken auf den Töpfermarkt
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19:33 30.05.2019
Einige Stände blieben 2018 krankheitsbedingt leer. Dieses Jahr haben die Veranstalter die Mindestzahl von 30 überschritten, um Lücken zu verhindern.
Springe

Die mit Abstand weiteste Anreise dürfte am Wochenende Michal Plíhal haben. Der Künstler aus der Tschechischen Republik wird beim 34. Springer Töpfermarkt zu Gast sein und Raku-Brände vorführen, eine alte japanische Brenntechnik.

Eigener Stil und mutige Ideen

34 Töpfer werden am Sonnabend und Sonntag auf dem Burghof ihre Waren anbieten – 26 waren es im vergangenen Jahr, sagt Museumschefin Heidi Dopheide, die die Veranstaltung mit dem Museumsvorstand organisiert. Wie genau Plíhal auf Springe aufmerksam geworden ist, weiß sie nicht. Er hatte sich per E-Mail an die Ausrichter gewandt. „Wir hatten dieses Mal so viele Anfragen, dass wir die Aussteller auswählen mussten“, freut sich Dopheide. Und klar, der Tscheche hat natürlich eine Zusage bekommen. Besonders wichtig sei den Veranstaltern gewesen, dass die Künstler einen eigenen Stil und neue, mutige Ideen mitbringen. Wie die Museumschefin stolz berichtet, kommen die Aussteller aus dem gesamten Bundesgebiet.

Und: Die Künstler sind gelernte Töpfer und verdienen mit ihren Waren ihr Geld, sind somit also nicht nur Hobbyaussteller. „Es werden demnach auch verschiedene Techniken vorgestellt.“ Besucher können auf dem Markt Gartenstecker, Schmuck, Geschirr und mehr kaufen.

Keramik aus Sachsen

Dopheide selbst freut sich vor allem auf die Keramikwerkstatt von Zora Löbach aus Sachsen, die im vergangenen Jahr zum ersten Mal an der Veranstaltung teilgenommen hatte und es sich nicht nehmen ließ, auch an diesem Wochenende wiederzukommen. Aus Springe selbst wird Heiko Prodlik-Olbrich dabei sein. Wer eine Pause vom Shoppen braucht, kann im Museum einen Halt einlegen, wo es Essen und Getränke gibt.

Außerdem wird in diesem Jahr auch wieder ein Bücherflohmarkt organisiert. Die Kinder können selbst einmal töpfern und kleine Kunstwerke erschaffen oder sich schminken lassen.

Geöffnet ist der Töpfermarkt am Sonnabend von 13 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Im selben Zeitraum können sich die Besucher die aktuelle Ausstellung „Von der Verlobung bis zur Eisernen Hochzeit“ im Museum ansehen.

Von Saskia Helmbrecht