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Springe Kooperation des Klinikums mit Bad Münder?
Aus der Region Region Hannover Springe Kooperation des Klinikums mit Bad Münder?
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18:44 01.12.2014
Springe

Dabei ist jetzt doch eine Kooperation mit der Deister-Süntel-Klinik Bad Münder im Gespräch – allerdings erst als Möglichkeit nach der Schließung des Standorts.

Das geht aus Unterlagen hervor, die die Politik jetzt zur Vorbereitung auf den Beschluss am 16. Dezember erhalten hat. Dort heißt es noch einmal explizit, die knapp 100 Betten in Springe sollen erst aufgegeben werden, wenn für den Standort „eine 24-Stunden-Notfallversorgung gewährleistet“ ist. Zweite Voraussetzung sind „niedrigschwellige“ Gespräche mit Verantwortlichen und Bürgern vor Ort. Ziel: „einen möglichst breit getragenen Konsens über die zukünftige Nutzung des Standortes Springe herzustellen.“ So sollen die Anforderungen die Notfallversorgung konkretisiert und verbindlich abgesichert werden.

Konkreter befassen wollen sich Region und Geschäftsführung aber auch mit den Nachnutzungsoptionen – die bislang eben nur das sind: Optionen. In n den neuen Unterlagen ist dann auch nur die Rede von einer „breiten Diskussion“ und von Prüfungen – etwa, was die Praxisklinik mit bislang wenig umzugswilligen Fachärzten angeht. Aber auch die Versorgung langzeitbeatmeter Patienten sei denkbar – wenn sich ein tragfähiges Konzept findet.

In diesem Zusammenhang kommt auch die Deister-Süntel-Klinik ins Spiel. Man wolle „Möglichkeiten der Kooperation“ mit der Einrichtung prüfen – „insbesondere im Bereich der Notfallchirurgie“, heißt es in dem Papier. Eine Zusammenarbeit hatte KRH-Geschäftsführerin Barbara Schulte bei der NDZ-Podiumsdiskussion im Schulzentrum Süd noch in die Kategorie „diskutiert, aber verworfen“ einsortiert. Dabei war es allerdings um eine Alternative zur Standortschließung gegangen. In den Unterlagen fasst auch die Geschäftsführung ihre Argumente gegen den Standort Springe zusammen – zu klein, um wirtschaftlich arbeiten zu können, sei der. Außerdem werde das Haus durch den Standort Gehrden „intensiv unterstützt“, indem Operationen nach Springe geschoben würden „und Ärzte aus Gehrden Lücken im Dienstsystem von Springe füllen“. Dazu kämen „erhebliche Investitionen“, die in den kommenden Jahren in Springe nötig seien.

Die Dokumente für die Sitzung am 16. Dezember offenbaren noch einen anderen Umstand: Laut Gesetz hätte der hinter verschlossenen Türen tagende Regionsausschuss das Konzept schon am 9. Dezember absegnen können. Erst auf Betreiben der Regionsspitze fasst der Ausschuss den – rechtlich möglichen – Beschluss, das Dokument in die öffentliche Regionsversammlung zu schieben. Am 16. Dezember wird dort dann ab 10 Uhr im Regionshaus an der Hildesheimer Straße beraten und entschieden.

Von Christian Zett

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