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Springe Sanierung des Woolworth-Komplexes beginnt
Aus der Region Region Hannover Springe Sanierung des Woolworth-Komplexes beginnt
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17:57 12.07.2019
Sanierungsstart: An der Fünfhausenstraße tut sich was. Quelle: Ralf T. Mischer
Springe

Vor fast einem Jahr ist das millionenschwere Innenstadtprojekt von Peter Othmer und Dennis Melching geplatzt. Jetzt kommt Bewegung in das ehemalige Woolworth-Gebäude an der Fünfhausenstraße: Im Herbst soll dort auf 2400 Quadratmetern ein neues Sportstudio der Göttinger Kette Fitness Future eröffnen. Die Verträge seien bereits unterschrieben, bestätigt Othmer.

Derzeit wird das Gebäude hinter dem Alten Rathaus entkernt und saniert. Die Umbauarbeiten für das Sportstudio laufen bereits – wann genau sie fertig sind, ist aus Othmers Sicht unklar. Vier Bewerbungen hatte der Unternehmer nach eigenen Angaben von verschiedenen Betreibern erhalten, am Ende hätte er sich für eine kleinere Kette entschieden. Fitness Future betreibt bislang neun Studios in Niedersachsen – unter anderem in Hannover, Laatzen und Neustadt – und eins im hessischen Kassel. Das Unternehmen siedelt sich selbst im Niedrigpreissegment an.

Bei dem Einzug des Fitnessstudios soll es aber laut Othmer nicht bleiben: Er hat bereits mehrere Ideen für das Haus. Unter anderem hätten Ärzte Interesse einzuziehen. Der Drogeriemarkt Rossmann werde die Filiale an der Fünfhausenstraße behalten. Allerdings soll das Geschäft ebenfalls umgebaut und vergrößert werden.

Neben Rossmann befindet sich derzeit noch ein Optiker im Haus. „Es passiert also einiges.“ Außer mit dem Betreiber der Fitnesskette seien andere Verträge aber noch nicht in trockenen Tüchern. Daher will sich Othmer mit Details noch zurückhalten.

„Die Stadt hat nun einmal eine einmalige Chance verschlafen“, ist Othmer überzeugt. Nun werde das Gebäude renoviert und nicht mehr, wie ursprünglich geplant, zugunsten eines Einkaufszentrums und eines Großparkplatzes abgerissen. Othmer und Melching hatten 2017 das in den frühen Achtzigerjahren errichtete Gebäude gekauft, um dort unter anderem einen großen Rewe-Markt anzusiedeln. Kurz nachdem das Projekt scheiterte, kündigten sie an, ein Nutzungskonzept erstellen zu wollen. Für das Scheitern des Projektes machten sich die Investoren und die Stadt gegenseitig verantwortlich.

Kurz danach habe es im Rathaus auch Anfragen von anderen Investoren gegeben, sagte Bürgermeister Christian Springfeld damals.

Von Saskia Helmbrecht

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