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Springe Der Kompromiss für das NP-Gelände soll kommen
Aus der Region Region Hannover Springe Der Kompromiss für das NP-Gelände soll kommen
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19:51 14.08.2019
Die Magdeburger Straße spiegelt sich in den Scheiben des alten NP-Gebäudes. Es soll durch drei Neubauten ersetzt werden. Quelle: Mischer
Springe

Zahlreiche Briefe hat die Stadt beantwortet, Bürger bei einem Treffen zu Wort kommen lassen – Ergebnis: Der Kompromiss, den die Politik vor der Sommerpause beschlossen hat, steht: Die drei auf dem Gelände des früheren NP-Markts Am Kalkwerk geplanten Wohn- und Geschäftsgebäude dürfen maximal 13 Meter hoch sein – und nur drei Geschosse plus ein kleineres sogenanntes Staffelgeschoss bekommen.

In den kommenden Wochen soll das Projekt konkretisiert werden: Am Dienstag, 20. August, soll der Planungsausschuss des Rates den bisherigen Stand bestätigen – und den Entwurf des neuen Bebauungsplans für die Öffentlichkeitsbeteiligung freigeben. Bestätigt der Verwaltungsausschuss den Beschluss am 19. September, können Bürger und Behörden dann ihre Anregungen und ihre Kritik vorbringen.

Nötig ist der neue Bebauungsplan, weil der bisherige das geplante Projekt nicht zulässt. Konkret will Investor Isuf Ademi, der momentan direkt gegenüber ein größeres Wohnprojekt umsetzt, drei Gebäude auf dem gut 3900 Quadratmeter großen Gelände des seit bald vier Jahren geschlossenen Supermarkts errichten.

Nicht alle Geschäfte sind erlaubt

Während in den oberen Geschossen Wohnungen, Büros oder Praxen geplant sind, sollen im Erdgeschoss Gewerbebetriebe einziehen. Angedacht seien, so heißt es in den Unterlagen der Stadt, ein Backshop, ein Frisör und ein Eiscafé. Zulässig sein soll demnach auch Kinderbetreuung. Andere Nutzungen sind dagegen klar verboten: Gartenbaubetriebe, Tankstellen (beide verbrauchen zu viel Platz), Wettbüros, Amüsierbetriebe wie Discos oder Sex-Shops.

Widerstand bei vielen Anwohnern hatte sich zunächst gegen den Plan der Stadt geregt, vier Vollgeschosse zu erlauben. Am Ende kam dann besagter Kompromiss heraus. Grundsätzlich unterstützt die Stadt die Pläne: Sie stimmen mit dem Ziel ein, innerhalb bestehender Bebauung nachzuverdichten – und seien hilfreich dabei, die Nachfrage nach barrierearmen Wohnungen (geplant sind 36 Wohn-, Büro- oder Praxiseinheiten) zu erfüllen: „Die Verbesserung des Wohnungsangebots, in Verbindung mit dem Etablieren verträglicher gewerblicher Nutzungen, im Rahmen der Innenentwicklung, ist ein wichtiges kommunales Ziel“, heißt es in den Ausführungen der Verwaltung.

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Von Christian Zett

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