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Springe Straßensperrungen gehen in die nächste Runde
Aus der Region Region Hannover Springe Straßensperrungen gehen in die nächste Runde
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17:04 08.09.2019
Aufgrund der Verlegung von Fernwärmeleitungen kommt es in Springe zu Straßensperrungen Quelle: Archiv
Springe

Der obere Teil der Adolf-Reichwein-Straße kann bereits ab 15. September wieder für den Verkehr freigegeben werden, sagt Bernd Freimann vom Fachdienst Ordnung und Verkehr. Dieser sollte eigentlich erst im Dezember wieder offen sein. Die Baufirma habe selbst etwas gestutzt, als sie den Termin hörte. Denn der frühere Termin liegt nicht etwa daran, dass die Arbeiten früher abgeschlossen werden konnten, sondern daran, dass es bei der Beantragung zu Fehlern bei der Absprache gekommen sei.

An der Brandenburger Straße können dafür nicht, wie ursprünglich geplant, die Arbeiten im Herbst beginnen, sondern erst am 6. Januar. Die Sperrung soll, so Freimann, bis zum 31. Mai dauern. „Das hängt mit zeitlichen Verschiebungen an anderen Stellen zusammen.“

Problematisch könnte es tatsächlich ab dem 6. Januar in der Fünfhausenstraße werden, die zwischen dem Grünen Brink und Nordwall gesperrt wird. Beide Straßen sollen aber noch erreichbar bleiben – genauso wie die Parkpalette in der Innenstadt. Wer von der Fünfhausenstraße weiter geradeaus in Richtung Bahnhof fahren möchte, kommt dort aber nicht mehr weiter. Inwieweit der Busverkehr von dieser Sperrung betroffen sein wird, müsse sich erst noch klären. Auch ein Enddatum für die Arbeiten stünde noch nicht fest, so Freimann.

„Bewusst hat man die Sperrung auf die Zeit nach dem Weihnachtsgeschäft gelegt, damit es nicht zulasten der Gewerbetreibenden geht.“

Industriestraße bis Ende Oktober gesperrt

In der Harmsmühlenstraße konnte der Zeitplan bislang eingehalten werden. Dort soll der Verkehr wieder ab 31. Januar fließen können. Wie angekündigt ist seit dieser Woche die Straße Am Kalkwerk dicht – voraussichtlich noch bis zum 31. Dezember. Offen sind dafür die Dresdner und Leipziger Straße sowie die Bernauer Straße. Noch bis Ende Oktober müssen sich die Autofahrer gedulden, bis die Industriestraße wieder freigegeben wird, die Rathenaustraße soll allerdings schon ab 30. September frei sein. Einen Zeitplan gibt es mittlerweile auch für die Militisch-Trachenberger-Straße, die vom 7. bis 20. Oktober gesperrt wird – wegen des Schulbetriebs bewusst während der Herbstferien, so Freimann.

Langfristig soll es dann weiter in Richtung Schulstraße, Kantstraße und Hinter der Burg gehen. Für die Jägerallee laufen derzeit die letzten Abstimmungsgespräche. „Dort ist ja der Knotenpunkt, an dem alle Leitungen zusammenlaufen werden.“ Details dazu stünden aber noch nicht fest, so Freimann.

Von Saskia Helmbrecht

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