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Stadt Wunstorf Asbesthalde: Boden soll untersucht werden
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf Asbesthalde: Boden soll untersucht werden
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18:28 13.11.2013
Von Jörg Rocktäschel
Kein Ende in Sicht: Linke und Piraten in der Regionsversammlung fordern weitere Untersuchungen. Quelle: Heimatzeitungen
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Wunstorf

Ziel sei es festzustellen, welchen unterirdischen Umfang die Altlast hat. Zudem sei eine Sickerwasserprognose notwendig, um zu klären, welchen Ursprung die Arsenbelastung des Grundwassers hat. Mit den Untersuchungen könnten mögliche millionenschwere Fehlinvestitionen für die Region vermieden werden, heißt es in der Begründung des Antrags. Bei der Experten-Anhörung der Region am 30. Oktober in Wunstorf habe der Diplom-Ingenieur Peter Gebhardt darauf hingewiesen, dass die Arsenbelastung des Grundwassers auch aus dem unterirdischen Umfeld der Halde stammen könne. Es sei unklar, wie groß diese Ausdehnung ist. Zudem stehe in der Sanierungsuntersuchung der Arge IGW/ukon: „Die Ausdehnung der unter dem Gelände befindlichen Auffüllung mit asbesthaltigen Materialien ist nach den vorliegenden Unterlagen schwer abzuschätzen. Zumindest an allen Grenzen sind asbesthaltige Materialien zu vermuten.“

Wenn die Halde mit einer Oberflächenabdeckung saniert werde, ohne vorher zu klären, wo die Grundwasserbelastung genau herkommt, bestehe die Gefahr, dass die Belastung durch unterirdische Asbestflächen weiter bestehe, schreibt Michael Fleischmann, Vorsitzender der Gruppe. Der Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz tagt am Donnerstag, 21. November, ab 16 Uhr im Neuen Regionshaus, Hildesheimer Straße 18, in Hannover.

Albert Tugendheim 13.11.2013
Albert Tugendheim 12.11.2013
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