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Stadt Wunstorf Barcamp soll Zukunftsideen für Hagenburg entwickeln
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf Barcamp soll Zukunftsideen für Hagenburg entwickeln
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07:06 02.01.2020
In einem Barcamp sollen die Hagenburger Ideen für die Zukunft ihres Ortes diskutieren. Quelle: privat
Hagenburg

Ein sogenanntes Barcamp soll den Hagenburgern am Sonntag, 26. Januar, die Plattform dafür bieten, gemeinsam Ideen für die Zukunft ihres Ortes zu finden. Im evangelischen Gemeindehaus wollen die Initiatoren ab 14.30 Uhr einen offenen Austausch ermöglichen, bei dem die Teilnehmer eigene Themen ansprechen können.

„Es ist eine großartige Gelegenheit, dem eigenen Thema Gehör zu verschaffen und Unterstützer zu finden“, sagt Lars Dietrichkeit vom Organisationsteam. Die Idee dazu sei beim Weihnachtsmarkt entstanden. „Ich habe schon andernorts solche Camps moderiert, die sehr schöne Ergebnisse gebracht haben.“ Das Treffen lebe davon, dass jeder sein Wissen und Können einbringe. Jeder, der etwas zur Dorfgemeinschaft beitragen will, ist willkommen.

Dorfkernsanierung ist nur ein Aspekt

Im Ort beginnt gerade auch der städtebauliche Sanierungsprozess für den Dorfkern, und darin ist eine kontinuierliche Beteiligung der Bürger vorgesehen. Die Veranstaltung hängt damit aber nicht unmittelbar zusammen. „Uns haben Bürger aber schon das Interesse signalisiert, als ein Thema auch über Projekte dafür zu diskutieren.“

Hagenburg hatte ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) für seine Ortsmitte erstellt und dann den Zuschlag für das Förderprogramm erhalten. Im Mai hat der Rat daraufhin das Sanierungsgebiet festgelegt und eine Förderrichtlinie beschlossen. Im Lauf von zehn Jahren können Gemeinde und private Investoren nun 12 Millionen Euro investieren. Bund und Land beteiligen sich daran mit Zuschüssen in Höhe von 8 Millionen.

Hagenburger mit Ideen sollen Impuls bekommen

Barcamps werden häufig auch als „Unkonferenz“ bezeichnet und sollen mithilfe der Moderatoren zu einem gleichberechtigten Austausch führen. Bestandteile können neben der gemeinsamen Diskussion auch kurze Workshops und freie Angebote der Teilnehmer sein. Je nach Verlauf kann das Treffen nur dem ersten Austausch dienen oder auch schon konkrete Ergebnisse bringen.

Als Ergebnis können sie kleine, schnell umsetzbare Projekte wie ein gemeinsames Blumenkranzbinden haben, aber auch auf längere Zeit angelegte Vorhaben, das Dorf zu gestalten. „Es gibt so viele engagierte Menschen und tolle Ideen zwischen Steinhuder Straße und Torfdamm, manchmal braucht es nur den ersten kleinen Impuls, um zu starten“, betont Dietrichkeit.

Zu dem Hagenburger Treffen beantwortet er Fragen nach einer E-Mail an lars@educational-greenhouse.org oder unter Telefon (01 73) 3 50 15 93. Auch in der Facebook-Gruppe „Du kommst aus Hagenburg wenn...“ ist die Kommunikation möglich.

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Von Sven Sokoll

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