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Stadt Wunstorf Barneplatz: Eigentümer stimmen Umbau zu
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf Barneplatz: Eigentümer stimmen Umbau zu
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00:17 30.12.2018
Die Eigentümer sind einverstanden, den Barneplatz umzubauen. Quelle: Sven Sokoll
Wunstorf

Die Stadt hofft, im nächsten Jahr Fortschritte für den Umbau des Barneplatzes zu erreichen. Die bisherigen Planungen waren vor allem deshalb schwierig, weil die Verwaltung Privateigentümer mit ins Boot holen musste. Mittlerweile haben aber alle Betroffenen zumindest signalisiert, dass sie einverstanden sind, das Projekt weiter voranzutreiben.

„Maßgebliche Flächen des Platzes sind in privater Hand“, sagte der städtische Baudirektor Robert Lehmann. Mit den Eigentümern ist lange verhandelt worden, bei einzelnen war es dabei schwierig, überhaupt erst einmal einen Kontakt aufzubauen. „Im Juni gab es dann aber eine grundsätzliche Übereinkunft.“ Eine spezielles Problem bei einem der Grundstücke konnte später auch noch geklärt werden. Jetzt handelt die Stadt mit den Eigentümern Vertragstexte aus. Lehmann hofft, dass diese bis zum Frühjahr alle unterschrieben sind, um die nächsten Schritte gehen zu können. Für 2019 sind 75.000 Euro für Planungskosten in den Haushalt eingestellt, der Umbau würde dann für 600.000 Euro folgen.

Der Barneplatz mit der 1968 gebauten Ladenzeile war als Zentrum des neuen Stadtviertels geplant, ist aber schon seit längerer Zeit im Umbruch. Der Handel hat sich von dort weitgehend zurückgezogen, auch Volksbank und Stadtsparkasse sind nicht mehr mit Mitarbeitern präsent. Bereits 1993 war ein Umbaukonzept an Widerständen der Eigentümer gescheitert. Ein weiterer Anlauf wurde ausgebremst, als der Verein Altenzentrum ist finanzielle Schieflage geriet und das zu sanierende Gemeindezentrum von St. Johannes zeitweise eine Ruine zu bleiben drohte.

Nun sind an der Nordseite des Platzes aber bereits neue Gebäude entstanden. Im diakonisch-kirchlichen Zentrum ist St. Johannes untergekommen, daneben haben Bauverein und Diakonische Altenhilfe Seniorenwohnen und die Zentrale des Heimbetreibers eingerichtet. Auch der Jugendtreff Kurze Wege und die Lebenshilfe haben sich als soziale Einrichtungen am Platz niedergelassen.

Wie der Barneplatz sich insgesamt weiter entwickeln soll, war Anfang vergangenen Jahres in einem Bürgerworkshop mit Planungsexperten diskutiert worden. Dabei hatten die Teilnehmer unter anderem schadhafte Platten, den zu große Brunnen und zu enge Zugänge kritisiert. Als Wünsche äußerten sie, neue Anziehungspunkte zu schaffen und auch die Beleuchtung zu modernisieren. „So einen moderierten Workshop wollen wir zur weiteren Planung des Platzes noch einmal anbieten“, kündigte der Baureferatsleiter an.

Von Sven Sokoll

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