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Stadt Wunstorf Feierfreudige "Väter" zieht's nach Steinhude
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf Feierfreudige "Väter" zieht's nach Steinhude
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00:16 28.05.2017
Die Wiese gegenüber den Strandterrassen füllt sich um die Mittagszeit. Superstimmung und Bombenwetter genießen Jannis Stöbener (links) und Reinhard Müller)
Die Wiese gegenüber den Strandterrassen füllt sich um die Mittagszeit. Superstimmung und Bombenwetter genießen Jannis Stöbener (links) und Reinhard Müller) Quelle: Rita Nandy
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Wunstorf

Nur im Schritttempo und mit äußerster Vorsicht können die feierfreudigen Gruppen überholt werden. Selbst ein Wagen der Johanniter kann sich nur mühsam durch die Menge quälen. Hilfsbereitschaft hingegen zeichnet eine Gruppe aus, die mit Trecker und Anhänger unterwegs ist. Kurzerhand bieten sie eine Mitfahrgelegenheit an. "Unser Bollerwagen hat ein Rad verloren", erzählt der Kolenfelder Dennis Gref.

Mit dem Fahrrad wollen Christian Czempinski und Stephan Rösch ums Steinhuder Meer radeln. Zunächst stärken sie sich jedoch auf der Badeinsel. "Es ist nicht mal eine Stunde Fahrt und man fühlt sich hier wie im Urlaub", sagt Rösch, der mit seinem Freund aus Verden an der Aller mit dem Auto angereist ist. Mittags ist es auf der Badeinsel ruhig. Vor allem Familien genießen das schöne Wetter.

Das sieht auf der Wiese vor den Strandterrassen ganz anders aus. Dort feiern vor allem junge Leute unter den wachsamen Augen der Polizei. Gegen 15 Uhr gibt es für die Beamten wenig zu tun. „Noch ist alles friedlich“, sagt Einsatzleiter Andreas Benne, der die Besucherzahl auf etwa 500 schätzt. Im Laufe des späten Nachmittags hatte sich diese in etwa verdoppelt. Nur vereinzelt habe die Polizei bei leichten körperlichen Auseinandersetzungen einschreiten müssen. Für die Johanniter sind 39 Helfer und ein Arzt im Einsatz. Kurz vor Ende der Feierlichkeiten meldete Johanniter-Sprecher Timo Brüning sechs Einsätze. Fünf Patienten wurden unter anderem wegen einer Fingerverletzung sowie Herz-Kreislaufschwäche ins Krankenhaus gefahren. Fußstreifen leisteten in 16 Fällen Erste Hilfe.

Von Rita Nandy