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Stadt Wunstorf Nordumgehung: Verhandlung erst 2020
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf Nordumgehung: Verhandlung erst 2020
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16:19 14.08.2018
Im vergangenen Jahr lagen die Planunterlagen im Rathaus aus – bis das Oberverwaltungsgericht darüber befindet, wird es noch länger dauern. Quelle: Sven Sokoll
Wunstorf

Über die beiden Klagen gegen die Wunstorfer Nordumgehung wird das Oberverwaltungsgericht Lüneburg wohl nicht vor 2020 verhandeln. Das hat Rolf Rockit, bei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zuständig für das Planfeststellungsverfahren, am Montag in der Sitzung des Verwaltungsausschusses gesagt. Er hatte zuvor beim Gericht nachgefragt und war von der Antwort dann doch überrascht. Zuletzt hatte es bei der Landesbehörde noch die Hoffnung gegeben, dass noch in diesem Jahr verhandelt wird.

Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt wies aber darauf hin, dass der Planfeststellungsbeschluss von Dezember 2016 wegen des vordringlichen Bedarfs der neuen Strecke im Verlauf der B 441 sofort vollziehbar sein. „Wir werden mit den Behörden sprechen, damit wir schon vorher voran kommen“, kündigte der Bürgermeister an. Auch gegen den Sofortvollzug können aber Rechtsmittel eingelegt werden.

Ausbauten in Auftrag gegeben

Unterdessen hat der Verwaltungsausschuss auch die Aufträge für die Ausbauten des Veilchenwegs in Luthe sowie der Straße Am Osterfeuerberg in Steinhude erteilt. Wann dann tatsächlich gebaut wird, muss mit den beauftragten Firmen noch angestimmt werden und wird dann an den Anwohnern frühzeitig mitgeteilt. Nach SAngaben von Stadtsprecher Alexander Stockum sei aber mit einem Beginn im Spätherbst zu rechnen.

Für den Veilchenweg in Luthe hatte die Verwaltung zuletzt eine weitgehende Verkehrsberuhigung vorgeschlagen mit einem kurzen Tempo-30-Abschnitt an der Einmündung Am Hüppefeld. Diesen Abschnitt nahmen die Politiker aber heraus. Auf dem Platz in der Mitte werden Parkplätze und Grün untergebracht. Nach dem Ergebnis der Ausschreibung kostet der Ausbau 680.000 Euro.

Tempo 30 wird hingegen auch nach dem Ausbau von Am Osterfeuerberge gelten. Ein Antrag der CDU, Unebenheiten an der Einmündung Großenheidorner Straße herauszunehmen, war von der Mehrheit im Verwaltungsausschuss abgelehnt worden. Hier betragen die Kosten 480.000 Euro.

Von Sven Sokoll

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