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Stadt Wunstorf Anwohner ärgern sich über Bauvereinsprojekt
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13:15 28.01.2019
Rosemarie und Manfred Ruppelt (von links), Maria Appel, Wolfgang Chladek und Susanne San Luis lehnen die Baupläne des Bauvereins Wunstorf an der Sudermannstraße ab. Quelle: Rita Nandy
Wunstorf

Das geplante Wohnungsbauprojekt des Bauvereins Wunstorf im Areal Gerhart-Hauptmann-Straße/Sudermannstraße/Neustädter Straße stößt bei den Anliegern auf Ablehnung. Sie befürchten eine Verschattung ihrer Grundstücke und eine Zunahme des Autoverkehrs. Die Pläne liegen noch bis Freitag, 15. Februar, im Bauamt öffentlich aus oder können über die Homepage der Stadt unter www.wunstorf.de angesehen werden.

Anwohner fürchten Verschattung der Sudermannstraße

Nach den ersten Plänen, sollen die Gebäude an der Sudermannstraße höher und auch dichter an die Grundstücksgrenze rücken. „Im Winter fällt keine Sonne auf das Grundstück“, befürchtet Susanne San Luis, Eigentümerin eines Hauses an der Kantstraße. Dies habe ein Architekt bestätigt. Sie habe allerdings ebenso wie ihre Mitstreiter nichts gegen das Wohnbauprojekt. „Schön, wenn neues Leben einzieht,“ sagt San Luis. Aber: „Die sollen uns nicht auf den Pelz rücken“, fordert Anwohnerin Rosemarie Ruppelt. Kritik gibt es auch an den rund 50 geplanten Parkplätzen. „Die reichen nicht“, glaubt Maria Appel. Die Autofahrer würden dann auch in den benachbarten Straßen ihre Fahrzeuge abstellen. „Wenn sich die Parksituation zuspitzt, habe ich keine Möglichkeit auf die Straße rauszufahren“, macht sich Wolfgang Chladek Sorgen. „Mit der Ruhe ist es vorbei.“ Das würde auch den Grundstückswert der Immobilien senken.

Die Anwohner wollen die derzeitigen Pläne nicht klaglos hinnehmen. Sie haben eine Unterschriftenaktion ins Leben gerufen und Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt eine Liste mit 96 Unterstützern in der Bürgersprechstunde überreicht. Wer noch unterzeichnen möchte, findet eine Liste in der Tabakbörse, Neustädter Straße 19.

Die alten Gebäude an der Sundermannstraße wurden bereits abgerissen. Quelle: Rita Nandy

Um Hinweise und Wünsche zu den Plänen zu erhalten, habe der Bauverein das Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung gewählt, sagt Kathrin Tietz vom Vorstand. Sie bedauert, dass sich bereits jetzt in der frühen Phase der Planung eine Front an Ablehnung aufbaut. „Wir versuchen auf die Wünsche der Einwohner einzugehen“, beteuert Tietz. Gespräche mit den Anwohnern habe es bereits im November gegeben. Im Dezember folgte eine Abrissparty der alten Gebäude. Der aktuelle Plan sieht 25 Wohneinheiten vor, sechs mehr als zuvor auf den Gelände standen. Um altengerechten Wohnraum mit Fahrstuhl zu schaffen, sei für die Rentabilität eine gewissen Anzahl an Wohnungen notwendig. Ob der Bauverein seine Verwaltung an die Neustädter Straße verlege, stehe noch nicht abschließend fest.

Von Rita Nandy

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