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Stadt Wunstorf Luther ärgern sich über steile Rampe auf der Straße
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf Luther ärgern sich über steile Rampe auf der Straße
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08:00 08.06.2019
Sie demonstrieren das Problem: Hans-Jürgen Koch (von links), Gerhard Draheim und Lisa Leppich ärgern sich über die steile Rampe. Quelle: Rita Nandy
Luthe

„Schildbürgerstreich oder gewollt?“: Die Frage stellen sich Anwohner rund um die Straße „Am Lehmgraben“. Wer von der frisch sanierten Nienburger Straße aus in diese Straße einbiegt, muss extrem abbremsen. Ansonsten setzt der Wagen auf. Das ist beispielsweise Gerhard Draheim passiert. 366 Euro habe er für den Ersatz seiner gebrochenen Feder am Stoßdämpfer bezahlt. Ein weiterer Anwohner musste mit seinem Fahrzeug ebenfalls in die Werkstatt. „Wir protestieren energisch“, sagt Anlieger Michael Huchthausen.

Anwohnerin fährt lieber einen Umweg

„Ich habe Angst, dass mir jemand hinten drauffährt, wenn ich auf der Nienburger Straße stark abbremse“, sagt Hans-Jürgen Koch. Sorge vor einem Schaden an ihrem Auto hat auch Yvonne Leppich. „Wenn ich vom Einkaufen komme und der Wagen voll beladen ist, fahre ich lieber außen herum.“ Gerade wegen der Anhängerkupplung sei es gefährlich, ergänzt ihre Tochter Lisa. Abhilfe könne eine längere, weniger steile Rampe schaffen, meint Draheim.

Die Einmündung zur Straße Am Lehmgraben sorgt bei Anwohnern für Protest: Auch Reinhard Götte kritisiert, dass Autofahrer beim Abbiegen stark abbremsen müssen. Quelle: Rita Nandy

Steile Rampe zur Verkehrsberuhigung

Doch dies ist von Seiten der Stadt nicht gewollt. Die steile Rampe soll verkehrsberuhigend wirken, sagt Stadtsprecher Alexander Stockum. Auf der Nienburger Straße sei Tempo 50 erlaubt, auf der Straße Am Lehmgraben jedoch nur 30. „Es bedarf auch einer optischen kleinen Barriere.“ Zudem habe sich die Stadt aus Rücksicht auf Rollstuhlfahrer und Nutzer eines Rollators für einen höhengleichen Bürgersteig entschieden. In unmittelbarer Nähe befänden sich der Aldi-Markt und die Barriere freie Bushaltestelle. In einem Selbstversuch hat der Stadtsprecher die Einmündung befahren. Mit dem Anstieg habe er keine Probleme gehabt. Auch habe es bereits einen Fahrversuch mit einem tiefer gelegten Auto gegeben. Eine ähnliche Straßensituation gebe es bereits an der Emil-Fricke-Straße.

Von Rita Nandy

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